ARTIKEL/TESTS / LGA775 Review Teil 2: Prescott 550 und 560
Layout

Auf dieser Seite werden wir darauf eingehen, wie sich das Layout unseres D925XCV Mainboards gestaltet. Da die Platine direkt von Hersteller Intel kommt, lässt sich daraus auch mehr oder weniger das Referenzdesign ableiten, weswegen es also einen Sinn ergibt sich das Layout etwas näher zu betrachten.

Die BTX-Gegner werden froh sein: Alderwood und Grantsdale Platinen kommen vorerst weiterhin im ATX Formfaktor und passen somit in gegenwärtige Gehäuse. Ebenfalls kompatibel ist erfreulicherweise der Power-Connector geblieben, der zwar auf den ersten Blick so wirkt als müsste man sich nach einem neuen Netzteil umschauen, aber trotzdem den bisher bekannten Anschluss mit den bewährten ATX-Netzteilen erlaubt. Ebenso findet man auf der Platine den bekannten 12 Volt Pentium 4 Anschluss und einen weiteren 5,25 Zoll Connector um die enormen Leistungshunger von Prozessor, Grafikkarte und anderen Komponenten gewährleisten zu können. IDE Anschlüsse findet man auf dem Board nur noch einen einzigen, um den Anschluss von optischen Laufwerken zu ermöglichen, die erst in einiger Zeit mit S-ATA Unterstützung erhältlich sein werden. Ansonsten setzt man inzwischen voll auf den S-ATA Standard, den man mit dem neuen Chipsatz, bzw. dem ICH6 I/O Controller Hub in den Vordergrund stellt. Für Diskette und CD/DVD bleiben also noch IDE/FDD Anschlüsse erhalten.

Auffällig ist der Kühlkörper auf der Southbridge der widerspiegelt wieviel Bandbreite absofort über den, bisher immer ungekühlten Chip, fließt. Immerhin sind dies 8 USB Ports, 4 PCI x1 Steckplätze, bis zu 4 S-ATA Geräte, die PCI Geräte und zusätzlich die PATA Geräte.

Aufgrund des neuen LGA775 Sockels wurde auch die Montagetechnik der Kühlung neu durchdacht, denn das seit der Einführung des Pentium 4 verwendete Rentention-Modul, fällt völlig weg und wird durch eine durchdachtere Fixiermethode ersetzt. Eventuell deswegen, weil die Kühlung immer aufwendiger und die Kühlkörper immer größer werden. Ansonsten findet sich auf der Platine keine weiteren Änderungen, das Layout ist nahezu identisch mit den Canterwood-Platinen, Ausnahme sind nur die PCI Express x1 Steckplätze die sich zwischen den PCI-Plätzen befinden und somit den Anschluss von insgesamt bis zu 7 Steckkarten + Grafikkarte erlauben.

Bios

Das Bios des D925XCV besitzt die normalen Standardfunktionen, zu denen man kaum noch ein Wort verlieren braucht. Allerdings hat die Chipsatzreihe einige Neuerungen, zu denen sich auch im Bios diverse Einstellungsmerkmale befinden.

Unter dem Eintrag "Peripheral Configuration" lassen sich die integrierte Funktionen, wie HD Audio und der Firewire-Anschluss bequem deaktivieren, um beim Betrieb von Soundkarten oder Firewire-Karten das System nicht doppelt zu belasten bzw. Hardware-Konflikte auszulösen. Weiter kann im Bereich "Drive Configuration" genau voreingestellt werden, ob ein RAID-System aufgebaut werden (Intel Raid Technology muss dann aktiviert sein) oder ob AHCI genutzt werden soll, worunter sich der Name "Advanced Host Controller Interface" versteckt. Diese Schnittstelle ist auf den S-ATA II Standard getrimmt und unterstützt unter Anderem "Native Command Queuing" (mehr dazu unter: LGA775 Review Teil 1: Matrix Storage).

Natürlich können auch die Latenzen und Taktraten des DDR-II Speichers angepasst werden. Jedenfalls im Bios, wobei das Mainboard jedoch jegliche dieser Änderungen, die in Richtung Latenzreduzierung gehen, mit einem Streik quittiert. Ebenfalls möglich ist eine Übertaktung des Front Side Bus um bis zu 4 Prozent, in jeweils 1 Prozent Schritten, sowie eine Taktreduzierung bis -2 Prozent des Standardtaktes. Dass das Intel Board nicht für Übertaktversuche zu haben ist, wie Platinen von Herstellern wie Abit, Asus oder EPoX, war klar und darf man auch nicht erwarten. Allerdings kann auch zusätzlich der PCI-Slot übertaktet werden, wenn auch nur gering, immerhin ist es möglich.

Autor: Pascal Heller
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