ARTIKEL/TESTS / High-End: Fan-O-Matic Pro vs. aquaero 4.0
Software

Ähnlich wie die FanControl-Software der Fan-O-Matic Pro Steuerung von innovatek kann auch die aquasuite-Software für die aquaero-Lüftersteuerung einiges an Features bieten. So sind die bereits direkt über das Gerät steuerbaren Funktionen nicht nur wesentlich bequemer erreichbar, sondern auch deutlich erweitert und in ihrer Anzahl gesteigert. Nach der Installation der Software ist man Herr über insgesamt 18 Programmpunkte und kann genauestens steuern, überwachen und vieles mehr.

Wie bereits oben erwähnt, sind die meisten der folgenden Features auch direkt über die Lüftersteuerung selbst regelbar und eine Anbindung via USB an die Software nicht unbedingt nötig, aber sie erleichtert das Setup ungemein. Zudem ist die Software natürlich wesentlich übersichtlicher als das Display mit 2x20 Zeichen. So kann man auch mit der aquasuite-Software präzise die bis zu sechs Temperatursensoren konfigurieren. Das heißt in der Praxis, dass man ihnen diverse Grenzen zuordnen kann, die wiederum mit den bis zu vier Lüfterkanälen verknüpft werden können. Je Lüfterkanal lassen sich bis zu zwei Temperatursensoren zuordnen, die dann beispielsweise die Lüfterdrehzahl in bestimmten Intervallen erhöhen, wenn eine Grenztemperatur überschritten wurde. Gesondert lassen sich die Lüfter bzw. Spannungen auch direkt über die Vorgabe einer Ausgangsleistung oder durch lineares bzw. progressives Verhalten steuern. Aqua Computer gibt hierfür einen Steuerbereich von 0 bis 12 Volt je Kanal an, der in der Praxis sehr gut ausgereizt wird. Weitere Menüpunkte beinhalten das Setup der Durchflusssteuerung, der angeschlossenen aquastream-Platinen und des tubemeters zur Messung des Füllstandes.

Darüber hinaus ist auch der Betrieb bzw. das Ansteuern von LEDs möglich. So kann man zum Beispiel bei Erreichen einer bestimmten Temperatur eine angeschlossene LED aufleuchten lassen - Bargraphanzeigen sind dank multiswitch-Funktion ebenfalls kein Problem und lassen sich über die aquasuite-Software realisieren. Diverse Einstellungen des Alarmsystems wie die Konfiguration des Alarmsounds für verschiedene Geräte sind darüber hinaus auch möglich. Eine PC-Not-Aus Funktionalität lässt sich über ein integriertes Relais umsetzen - für den direkten Anschluss an den ATX-Anschluss des Motherboards ist allerdings separates Zubehör nötig. Sofern die Notabschaltung aktiviert ist, gibt auch das aquaero jeden Alarm als Meldung auf dem Display aus. Zuletzt sei die Möglichkeit der Auswertung der gesammelten Daten über eine Diagramm-Funktion sowie das Exportieren der Messdaten in ein XML-File erwähnt. Das komfortable Anlegen von verschiedenen Profilen, das Ausgeben von Textnachrichten auf dem aquaero-Display und vieles mehr gehört ebenso wie das Steuern von mehreren aquaero Geräten über das interne Netzwerk zum Funktionsumfang der Software.

Zahlen und Fakten
  • Abmessungen: 148 x 42 x 65 mm (LxHxT)
  • Regelkanäle: 4 (3-Pin)
  • Regelbereich: 0-12 Volt
  • Ausgangsleistung: 10 Watt (pro Kanal, 30 Watt insg. max.)
  • Temperatursensoren: 6
  • Messbereich: 0-100°C
  • Alarmbereiche
    • Temperatur: 0-100°C (0,1/0,5° Schritte)
    • Drehzahl: Keine
  • Anschlüsse
    • Siehe Text
  • Preis: ca. 120 Euro
Autor: Patrick von Brunn

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