ARTIKEL/TESTS / Corsair Neutron Series SSD 240 GB im Test
Vorwort

Das Unternehmen Corsair präsentiert mit der Neutron-Familie eine neue Serie Solid State Drives. Größte Neuerung ist dabei der verwendete Speicher-Controller, der ausnahmsweise nicht aus dem Hause SandForce, Marvell oder den vielen weiteren Branchengrößen stammt. Stattdessen setzt man auf einen Chip (LM87800) aus der Entwicklung von Link_A_Media Devices, kurz LAMD. Corsair bietet die Neutron-Laufwerke entsprechend als Standard-Version sowie als schnellere GTX-Version an. Der wesentliche Unterschied besteht dabei in den verwendeten Speicherchips, denn während die Standard-Version auf synchronen Flash baut, setzt die GTX Toggle-NANDs ein, um höhere Performance zu erreichen. Wir haben uns das Standard-Modell der Corsair Neutron mit 240 GB Speichervolumen und aktueller Firmware im Test genauer angesehen und mit den aktuellen SSDs von Intel, OCZ und Co. verglichen. Wir wünschen Ihnen wie immer viel Spaß beim Lesen des Artikels!

Zu guter Letzt wollen wir uns bei Hersteller Corsair für die Bereitstellung des Testmusters bedanken.

Hinweis: Auch an dieser Stelle nochmals eine kurze Erläuterung zum Problem mit Giga- und Gibibyte: Die umgangssprachliche Bedeutung und auch die Angabe der Windows-Betriebssysteme von Gigabyte, entspricht der eigentlichen Bezeichnung Gibibyte, da hier als Umrechnungsfaktor eine, aus der Binärsprache stammende, Zweierpotenz zu Grunde liegt. Diese Umrechnung ist streng genommen aber falsch, da die Bezeichnungen Kilo, Mega, Giga und so weiter, laut dem Internationalen Einheitensystem, auch kurz SI (Système international dunités), als Zehnerpotenzen festgelegt wurden. Somit entspricht eben ein Gigabyte nicht 2^30 Byte, sondern in Wirklichkeit 10^9 Byte; somit werden aus 100 GB eben 95,37 GiB. Größenangaben von zum Beispiel 4,7 GB von DVD-Rohlingen sind deswegen nicht falsch, unter Windows kann man zwar auf Grund jener Tatsache nur 4,37 GB beschreiben, allerdings insgeheim sind dies ja 4,7 GB, da ja hier eben jene Angabe der "falschen" Gigabyte-Größe vorgenommen wurde. Genauso sind die Angaben der Festplattenhersteller korrekte Werte und nicht, wie fälschlicherweise behauptet, Rechenfehler.

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Autor: Stefan Boller, Patrick von Brunn
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