ARTIKEL/TESTS / Koolance HDD-Wakü unter der Lupe
18.09.2002 12:00 Uhr    0 Kommentare
Montage

Bevor man den Kühlblock auf die Festplatte schrauben kann, muss zunächst eine Verbindung zwischen Festplatte und Kühlblock geschaffen werden. Für diese Verbindung wird das Wärmeleitgel mitgeliefert. Das Füllmaterial ist getrennt verschweißt und muss vor der Verwendung mit zum Beispiel einem Löffel miteinander vermixt werden. Vermeiden sollte man unsaubere Werkzeuge oder sonstige Untensielen die Rückstände von Chemikalien oder Farbe aufweisen, da dies dazu führen kann, dass das Leitpad nicht mehr vollständig aushärtet oder das Wärmetransferpotenzial sinkt. Da das Material nicht flüssig ist und auch keine Leitfähigkeit besitzt, kann es auf die Rückseite der Platte mit geeignetem Werkzeug aufgespachtelt werden.


Der einzige Nachteil ist eine sehr lange Aushärtedauer. Koolance rechnet für die Trockendauer mit einer Zeit von gut 8 Stunden. Bei unserem Einbau dauert es jedoch 24 Stunden bis das Material eine einigermaßen feste Form besaß. Positiv bleibt jedoch zu vermerken, dass in dieser Zeit der Kühler sowie die Festplatte schon montiert werden kann. Ist das riesige Wärmeleitpad letztendlich ausgehärtet, kann es jederzeit entfernt werden, falls die Platte eines Tages defekt sein sollte, oder man die HDD in ein System ohne Wasserkühlung einbaut. Die Befestigung des Wasserkühlers erfolgt durch 4 Schrauben an der Unterseite der Platte. Zudem kann der Alu-Block zusätzlich seitlich verschraubt werden, falls im Festplattenkäfig passende Löcher gebohrt sind. Die 4-Fache Verbindung an der Unterseite reicht aber vollkommen aus.


Wie man auf dem ersten Bild von links sieht, ist der Kühlkörper mit 3 Bohrungen versehen worden. Somit sind die Löcher verklebt worden. Der Kleber ist sehr hart und hält auch die Anschlüsse zuverlässig und dicht an ihrem Platz. Für den Anschluss des 6 mm Schlauchs auf die Stutzen werden 2 Schellen mitgeliefert, die jedoch traurigerweise eine etwas schlechte Lösung für diejenigen bieten, die ihr Wasserkühlsystem oft ab- oder umbauen. Um die 2 Schellen anzuziehen, müssen diese mit einer Zange (am besten Rohrzange) kräftig zugedrückt werden. Über den gesamten Testverlauf stellte sich diese Befestigungsweise als absolut dicht heraus...

Autor: Pascal Heller
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