ARTIKEL/TESTS / Sapphire Radeon 9800 Pro unter der Lupe
Hardware

Bereits auf Seite 1 konnten wir klären, dass die hauptsächlichen Unterschiede zwischen 9700 Pro und 9800 Pro lediglich in der Taktung von Chip und Speicher liegen. Durch die verschiedenen Taktungen ergeben sich unter anderem natürlich auch andere Eckdaten für zum Beispiel die Pixel-Füllrate oder die Speicherbandbreite. Zusätzlich konnte ATi allerdings noch die Shader-Hardware ein wenig verbessern und den Pixel-Shader 2.0+ integrieren (9700 Pro nur 2.0)...

Bei den Frequenzen von Chip und Speicher hält sich Sapphire an die Vorgaben von ATi und taktet mit 380 bzw. 340 MHz. Die Zugriffszeit der BGA (Ball Grid Array) Module, lässt sich nicht direkt vom Chip ablesen. Dafür wurde eine Art Speed-Rating auf die Chips gedruckt. In unserem Fall, finden wir acht Module mit dem Rating "2A". Nach einem kurzen Blick auf die Seiten von Samsung, wird man auch schon fündig: Es handelt sich um Speicherchips mit einer Latency von 2,86 ns. Mit Hilfe der kleinen aber praktischen Faustformel (1000 / Zugriffszeit), stellen wir schnell fest, dass die maximal mögliche Speichertaktung bei 350 MHz DDR liegt (700 MHz). Somit sollten wenigstens noch 10 MHz Overclocking drin sein. Eventuell auch noch etwas mehr, hierzu kommen wir jedoch erst im entsprechenden Abschnitt auf der nächsten Seite...

Völlig ungewohnt ist bei der Atlantis 9800 Pro von Sapphire die Kühlung, welche dieses Mal nicht durch einen eigens entworfenen Kühler erledigt wird. Jedoch sollte auch das Referenzdesign von ATi eine gute Kühlleistung zeigen. Wie wir bereits vor einiger Zeit in unseren Newsmeldungen berichteten, plant Sapphire bereits eine Ultimate Edition der 9800 Pro, welche wiederum mit einer Heatpipe ausgestattet sein wird. Mit einem Erscheinen ist jedoch nicht vor Mitte / Ende Mai zu rechnen...

Wem diese Angaben nicht genügen, der kann sich noch einmal die untenstehenden Technischen-Details der Karte ansehen, welche direkt von der Herstellerseite stammen...

  • ATI Radeon 9800 Pro GPU
  • 380 MHz Chiptakt
  • 128 MB DDR Speicher
  • 2,86 ns Module von Samsung
  • 340 MHz Speichertakt
  • 22 GB/sec Bandbreite
  • Standard DVI (Flat Panel Display) Connector
  • 15 Pin VGA Connector
  • S-Video / Composite via Adapter
  • AGP 8x (3.0)
  • Video-Out
  • 2048x1536 bei 32 Bit
  • Hydravision und DVD Wiedergabe
  • DirectX 9.0 Support

Nun haben wir alle Details zum Lieferumfang, Ausstattung und auch zu den technischen Details bereits zusammengefasst haben, kommen wir auf der nächste Seite zu den Treibern und zum Overclocking...

Autor: Patrick von Brunn

 #AMD   #ASUS   #Audio   #Display   #Festplatte   #Gamer   #Gaming   #Grafikchip   #Grafikkarte   #Intel   #Lüfter   #MSI   #Notebook   #Nvidia   #Prozessor   #Radeon   #Software   #SSD   #USB 

Inno3D GeForce RTX 3090 iCHILL X3 im Test
Inno3D GeForce RTX 3090 iCHILL X3 im Test
Inno3D RTX 3090 iCHILL X3

Mit der Inno3D GeForce RTX 3090 iCHILL X3 haben wir heute Nvidias neues Flaggschiff aus der GeForce-3000-Familie im Test. Der Bolide basiert auf der Ampere-Architektur, bietet 24 GB GDDR6X-Speicher und ist für 8K-Gaming gerüstet.

Aufpoliert: KFA2 GTX 1650 EX PLUS im Test
Aufpoliert: KFA2 GTX 1650 EX PLUS im Test
KFA2 GeForce GTX 1650 EX PLUS

KFA2 bietet mit der GeForce GTX 1650 EX PLUS eine aufpolierte GTX-1650-Grafikkarte mit Turing-GPU an. Der neue Sprössling darf sich über GDDR6 und geänderte Taktraten freuen. Mehr dazu in unserem ausführlichen Test.

ZOTAC GeForce GTX 1660 Ti Review
ZOTAC GeForce GTX 1660 Ti Review
ZOTAC GeForce GTX 1660 Ti

Nvidias GTX-16-Familie umfasst mittlerweile mehrere Grafikchips. Wir haben uns die GTX 1660 Ti von ZOTAC im Test genauer angesehen und mit den neuen SUPER-Modellen verglichen.

KFA2 GeForce GTX 1660 SUPER EX im Test
KFA2 GeForce GTX 1660 SUPER EX im Test
KFA2 GeForce GTX 1660 SUPER EX

Die GeForce GTX 1660 SUPER EX von KFA2 bietet einfaches 1-Click-OC und basiert auf der Turing-Architektur. Wie sich der Sprössling im Praxistest schlagen kann, lesen Sie hier im Review.