ARTIKEL/TESTS / Western Digital WD_BLACK SN770 1 TB
Vorwort

Western Digital spricht mit der bekannten WD_BLACK-Familie vor allem Gamer und Enthusiasten an und hält mit der SN770 auf dem Papier eine flotte Midrange-SSD parat. Die SN770 ist die kleine Schwester der erfolgreichen SN850 und ebenfalls eine PCIe Gen4 SSD. Erhältlich in unterschiedlichen Modellen mit Speicherkapazitäten von bis zu 2 TB und hohen Übertragungsraten jenseits der 5 GB/s, will man hohe Leistung zu attraktiven Preisen anbieten. Herzstück der Drives ist ein hauseigener SanDisk-Controller, der mit BiCS5 TLC-Flashspeicher (112 Layer 3D-Flash) von KIOXIA flankiert wird. WD verzichtet bei der SN770 auf einen dedizierten DRAM-Chip und greift stattdessen auf die „Host-Memory-Buffer“-Technologie, kurz HMB, zurück.

Wie sich die WD_BLACK SN770 mit 1 TB in der Praxis schlägt und gegen andere M.2-Laufwerke behauptet, klären wir in unserem gewohnt ausführlichen Test. Wer sich für die Western Digital WD_BLACK SN770 mit 1 TB entscheidet, muss derzeit ca. 95 Euro auf den Tisch legen. Wie immer wünschen wir viel Spaß beim Lesen!

Zu guter Letzt wollen wir uns bei Hersteller Western Digital für die Bereitstellung des Testmusters bedanken.

Hinweis

Auch an dieser Stelle und bevor wir in den Artikel einsteigen, nochmals eine kurze Erläuterung zum Problem mit Giga- und Gibibyte: Die umgangssprachliche Bedeutung und auch die Angabe der Windows-Betriebssysteme von Gigabyte, entspricht der eigentlichen Bezeichnung Gibibyte, da hier als Umrechnungsfaktor eine, aus der Binärsprache stammende, Zweierpotenz zu Grunde liegt. Diese Umrechnung ist streng genommen aber falsch, da die Bezeichnungen Kilo, Mega, Giga und so weiter, laut dem Internationalen Einheitensystem, auch kurz SI (Système international dunités), als Zehnerpotenzen festgelegt wurden. Somit entspricht eben ein Gigabyte nicht 2^30 Byte, sondern in Wirklichkeit 10^9 Byte; somit werden aus 100 GB eben 95,37 GiB.

Größenangaben von zum Beispiel 4,7 GB von DVD-Rohlingen sind deswegen nicht falsch, unter Windows kann man zwar auf Grund jener Tatsache nur 4,37 GB beschreiben, allerdings insgeheim sind dies ja 4,7 GB, da ja hier eben jene Angabe der „falschen“ Gigabyte-Größe vorgenommen wurde. Genauso sind die Angaben der Festplattenhersteller korrekte Werte und nicht, wie fälschlicherweise behauptet, Rechenfehler.

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Autor: Patrick von Brunn, Stefan Boller
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