ARTIKEL/TESTS / 25 nm: Intel SSD 320 mit 600 GB im Test
Intel SSD 320 mit 600 GB

Während Intel bei der erst kürz vorgestellten SSD 510 Familie auf einen eigenen Controller-Chip verzichtet und stattdessen einen 88SS9174-BKK2 von Marvell verwendet hat, kehrt man nun zum bisherigen Konzept und auch wieder zu SATA2 mit Übertragungsraten von bis zu 3,0 Gbps zurück. So finden wir auf der SSD 320 Serie wieder einen Controller aus dem Hause Intel vor, den wir bereits aus den X25M G2 Postville Modellen kennen. Insgesamt 64 MB Cache aus der Chipschmiede Hynix stellt man dem Intel-Controller zur Seite, verglichen mit 128 MB Cache zur Pufferung von Lese- und Schreiboperationen bei Intels SSD 510 Modellen. Um im Falle unseres Testprobanden das Gesamtvolumen von satten 600 GB zu erreichen, hat man 20 MLC-NAND-Bausteine auf dem PCB (10 auf jeder Seite) untergebracht. Dabei liefert Intel erstmals Produkte auf Basis der neuen 25 nm Speicher aus, die eine noch höhere Speicherdichte innerhalb der schlanken Solid State Drives möglich machen. Wie sich die SSD 320 in Sachen Performance gegen die namhafte Konkurrenz auch aus dem eigenen Lager schlagen kann, lesen Sie ausführlich ab Seite 4.

TRIM gehört ebenso zum Repertoire der neuen SSD 510 Serie. Der TRIM-Befehl ermöglicht es einem Betriebssystem der SSD mitzuteilen, dass gelöschte oder anderweitig freigewordene Blöcke nicht mehr benutzt werden. Im Normalfall vermerkt das Betriebssystem in den Verwaltungsstrukturen des Dateisystems, dass die entsprechenden Bereiche wieder für neue Daten zur Verfügung stehen; der Controller des Solid State-Laufwerks erhält diese Informationen in der Regel jedoch nicht. Durch den ATA-Befehl TRIM wird dem Laufwerk beim Löschen von Dateien mitgeteilt, dass es die davon betroffenen Blöcke als ungültig markieren kann, anstelle deren Daten weiter vorzuhalten. Die Inhalte werden nicht mehr weiter mitgeschrieben, wodurch die Schreibzugriffe auf das Laufwerk beschleunigt und zudem die Abnutzungseffekte verringert werden. Die Intel SSD 320 Serie bietet außerdem Verschlüsselung mit dem 128 Bit Advanced Encryption Standard zum Schutz persönlicher Daten im Falle von Diebstahl oder Verlust.

Die einzelnen Modelle der Intel SSD 320 Serie sind in 1000er-Stückzahlen zu folgenden Preisen erhältlich: 40 GB für 89 US-Dollar; 80 GB für 159 US-Dollar; 120 GB für 209 US-Dollar; 160 GB für 289 US-Dollar; 300 GB für 529 US-Dollar und 600 GB für 1.069 US-Dollar. Alle Modelle enthalten eine begrenzte Garantie von fünf Jahren. Die aktuellen Straßenpreise (Quelle: Geizhals.at, Stand: 05/2011) liegen bei 900 (600 GB), 430 (300 GB), 240 (160 GB), 180 (120 GB), 140 (80 GB) bzw. 75 Euro (40 GB). Daraus ergeben sich entsprechend Preise pro Gigabyte von 1,50 (600 GB), 1,43 (300 GB), 1,50 (160 GB), 1,50 (120 GB), 1,75 (80 GB) bzw. 1,88 Euro (40 GB), was folglich den Modellen unterhalb von 120 GB kein sonderlich gutes Preis/Leistungs-Verhältnis bescheinigt. Weitere Informationen auf den folgenden Seiten des Artikels.

Unter die Haube gesehen: Das PCB der Intel SSD 320 mit 600 GB.

Unter die Haube gesehen: Das PCB der Intel SSD 320 mit 600 GB.

Autor: Stefan Boller, Patrick von Brunn
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