Im Lieferumfang der Q-Series Pro ist unter anderem ein Einbaurahmen für 9,5 mm Bauhöhe enthalten.
Nachdem wir den vorliegenden Testprobanden von Toshiba auf den zurückliegenden Seiten ausführlich durchleuchtet haben, kommen wir nun zum abschließenden Fazit des Tests.
Die Q-Series Pro gehört neben der HG6 und der Q300 (Pro) zu den wenigen SSD-Familien, die Toshiba unter eigenem Namen im Retail-Markt anbietet. Zwar ist das Drive mittlerweile beinahe zwei Jahre alt, wusste in unserem Test aber dennoch (teilweise) zu gefallen. Die in den offiziellen Datenblättern zu findenden Datenraten von 554 (Lesen) bzw. 512 MB/sec (Schreiben) konnten wir in unseren Praxistests nahezu (~553/511 MB/sec) bestätigen. Beim Einsatz als sekundäres Datengrab machte unser 256 GB Testmodell eine ganz gute Figur und konnte beispielsweise eine aktuelle Plextor M6V hinter sich lassen (siehe Performance-Ranking). Bei der Verarbeitung kleinerer 4K-Blöcke, wie sie häufiger bei Verwendung als primäres Systemlaufwerk anfallen, hatte das Laufwerk aber oftmals das Nachsehen. Alles in Allem bietet die Q-Series Pro eine ansprechende Gesamtperformance für SSD-Einsteiger, die ggf. über einen Ersatz der momentan verwendeten HDD nachdenken. Die Leistungsaufnahme ist mit 2,4 (Last) bzw. 0,8 Watt (Idle) ebenso SSD-typisch niedrig. Angaben zur Haltbarkeit (TBW) macht Toshiba leider nicht.
Momentan wechselt die Toshiba Q-Series Pro mit 256 GB ab etwa 100 Euro (Quelle: Geizhals.de, Stand: 01/2016) den Besitzer und kommt mit drei Jahren Garantie. Der Lieferumfang beinhaltet eine Kurzanleitung, Garantieinformationen, einen 9,5 mm Einbaurahmen sowie eine Downloadversion von NTI Echo 3 (for Toshiba). Mithilfe dieser Cloning-Software möchte man SSD-Einsteigern den Umstieg und den Transfer der persönlichen Daten auf das neue Laufwerk erleichtern. Wer mit dem Eintritt in die SSD-Welt liebäugelt, dürfte an der Q-Series Pro Gefallen finden und bekommt nützliche Hilfsmittel dazu.
| Performance-Ranking (Daten) | |
| Intel SSD 750 Series, 1.2 TB (PCIe 3.0 x4) | 100,0 |
| Plextor M6e Black, 256 GB (PCIe 2.0 x2) | 44,5 |
| Kingston HyperX Savage SSD, 480 GB | 40,6 |
| OCZ Vector 180, 240 GB | 39,9 |
| OCZ Trion 100, 960 GB | 38,6 |
| Toshiba Q-Series Pro, 256 GB | 34,7 |
| ZOTAC Premium SSD, 240 GB | 34,7 |
| Plextor M6V, 256 GB | 33,3 |
| Angaben in Prozent (mehr ist besser) | |
| Performance-Ranking (System) | |
| Intel SSD 750 Series, 1.2 TB (PCIe 3.0 x4) | 100,0 |
| OCZ Vector 180, 240 GB | 74,2 |
| ZOTAC Premium SSD, 240 GB | 74,1 |
| Kingston HyperX Savage SSD, 480 GB | 70,6 |
| OCZ Trion 100, 960 GB | 70,2 |
| Plextor M6V, 256 GB | 66,1 |
| Toshiba Q-Series Pro, 256 GB | 65,2 |
| Plextor M6e Black, 256 GB (PCIe 2.0 x2) | 63,8 |
| Angaben in Prozent (mehr ist besser) | |
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