Die TEAMGROUP-SSD zählt zu den schnellsten Modellen mit Gen4-Interface.
Nachdem wir das TEAMGROUP-Laufwerk auf den zurückliegenden Seiten ausführlich beleuchtet haben, kommen wir nun zu einem abschließenden Fazit des Tests und einer Kaufempfehlung.
Während PCI Express 5.0 sich immer mehr im Storage-Bereich verbreitet, kommen aber weiterhin auch neue Gen4-Laufwerke hinzu. So auch die MP44, die Speicherspezialist TEAMGROUP erst vor kürzlich gelauncht hat. Mit spezifizierten Datenraten von mehr als 7 GB/s, verspricht die SSD im Vorfeld viel Performance. Auch im Rahmen unserer Praxistests konnten wir diese Angaben bestätigen und teilweise sogar übertreffen ‒ die 7.000 MB/s zu knacken, war mühelos möglich. So schneidet unser 1-TB-Testmuster beim Einsatz als primäres Systemlaufwerk, als auch bei Verwendung als sekundäres Datengrab, entsprechend sehr gut ab. Mit vollem SLC-Pseudo-Cache und entsprechend langen Schreiboperationen bricht die Schreibrate ab etwa 100 GB ein, bleibt aber mit 800 MB/s noch auf einem ordentlichen Niveau.
Die Haltbarkeit der MP44 skaliert mit der Speicherkapazität und beträgt bei unserem Sample satte 1.450 TBW bzw. fünf Jahre. Apropos Speicherkapazität: TEAMGROUP bietet die MP44 u.a. auch mit riesigen 8 TB an ‒ Verschlüsselungsoptionen sucht man allerdings vergeblich. Das SSD S.M.A.R.T. Tool bietet verschiedene Monitoring-Möglichkeiten, bleibt aber einen größeren Funktionsumfang, wie er heute eigentlich üblich ist, schuldig.
Aktuell kann man die TEAMGROUP MP44 mit 1 TB Speicherkapazität ab ca. 65 Euro (Quelle: Geizhals.de, Stand: 08/2023) käuflich erwerben (fünf Jahre Garantie). Der nackte Preis pro Gigabyte liegt damit bei knapp 7 Euro-Cent und ist entsprechend attraktiv, wie auch die Platzierung im kapazitätsbereinigten Preis/Leistungs-Ranking (siehe Seite 11 des Artikels) unterstreicht. Wer noch auf der Suche nach einer flotten PCI Express 4.0 SSD ist und nicht davor scheut, Hardware mit chinesischer Technologie zu verbauen, der kann bei der MP44 von TEAMGROUP nicht viel falsch machen. Die große Modellauswahl dürfte für jeden Geldbeutel und Anwendungsfall etwas Passendes bereithalten. Für einen Award hat es nur knapp nicht gereicht.
| Performance-Ranking (Daten) | |
| Crucial T700, 2 TB (M.2) | 100,0 |
| Seagate FireCuda 530 SSD, 2 TB (M.2) | 74,6 |
| GOODRAM IRDM PRO SSD, 2 TB (M.2) | 74,0 |
| Samsung SSD 990 PRO, 2 TB (M.2) | 73,4 |
| TEAMGROUP MP44, 1 TB (M.2) | 71,3 |
| KIOXIA XG8 Client SSD, 1 TB (M.2) | 65,7 |
| Samsung SSD 980 PRO, 2 TB (M.2) | 61,8 |
| Crucial P5 Plus SSD, 500 GB (M.2) | 61,6 |
| Samsung OEM Client SSD PM9A1, 2 TB (M.2) | 61,5 |
| Western Digital WD_BLACK SN770, 1 TB (M.2) | 59,1 |
| Crucial P3 Plus SSD, 1 TB (M.2) | 56,4 |
| Western Digital WD_BLACK AN1500, 2 TB (PCIe 3.0 x8) | 52,3 |
| Gigabyte AORUS NVMe Gen4 SSD, 2 TB (M.2) | 49,7 |
| Crucial P3 SSD, 1 TB (M.2) | 43,9 |
| Seagate IronWolf 510, 480 GB (M.2) | 25,8 |
| Seagate IronWolf 125 NAS SSD, 1 TB (SATA) | 10,6 |
| Crucial MX500, 4 TB (SATA) | 9,5 |
| Angaben in Prozent (mehr ist besser) | |
| Performance-Ranking (System) | |
| Crucial T700, 2 TB (M.2) | 100,0 |
| Seagate FireCuda 530 SSD, 2 TB (M.2) | 86,7 |
| TEAMGROUP MP44, 1 TB (M.2) | 77,9 |
| GOODRAM IRDM PRO SSD, 2 TB (M.2) | 77,6 |
| Samsung SSD 990 PRO, 2 TB (M.2) | 77,5 |
| Samsung SSD 980 PRO, 2 TB (M.2) | 72,4 |
| Samsung OEM Client SSD PM9A1, 2 TB (M.2) | 72,0 |
| Western Digital WD_BLACK SN770, 1 TB (M.2) | 71,0 |
| KIOXIA XG8 Client SSD, 1 TB (M.2) | 68,0 |
| Crucial P3 Plus SSD, 1 TB (M.2) | 67,4 |
| Crucial P3 SSD, 1 TB (M.2) | 61,3 |
| Crucial P5 Plus SSD, 500 GB (M.2) | 58,0 |
| Gigabyte AORUS NVMe Gen4 SSD, 2 TB (M.2) | 51,1 |
| Western Digital WD_BLACK AN1500, 2 TB (PCIe 3.0 x8) | 40,0 |
| Seagate IronWolf 510, 480 GB (M.2) | 31,1 |
| Seagate IronWolf 125 NAS SSD, 1 TB (SATA) | 23,2 |
| Crucial MX500, 4 TB (SATA) | 20,7 |
| Angaben in Prozent (mehr ist besser) | |
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