Solid State Drives haben sich mittlerweile am Markt etabliert und sind auch in größeren Kapazitäten durchaus erschwinglich geworden. Mehrere hundert Gigabyte oder gar Terabyte sind aber dennoch kaum zu finanzieren und so bleiben größeren Storage-Systemen die Vorzüge von schnelleren Flash-Laufwerken aus Kostengründen meist verwehrt. Genau in diese Kerbe schlägt die neue Synapse Cache SSD-Familie aus dem Hause OCZ Technology!
Die Synapse-Laufwerke werden nachträglich in bestehende HDD-Systeme integriert und sollen durch den schnellen Cache-Speicher die Zugriffe auf häufig benötigte Daten und Applikationen beschleunigen. Hierzu liefert OCZ die Synapse mit einer Software namens Dataplex aus, die sich um das Cache-Management kümmert. Der dahinter stehende Caching-Algorithmus ist selbstlernend und bedarf keinerlei Konfiguration durch den Benutzer, was die Anwendung und den Einsatz der Synapse stark vereinfacht. Wir haben uns die Synapse Cache mit 64 GB Speicher in unserem Test genauer angesehen. Dabei gehen wir sowohl auf den Einsatz als herkömmliches Laufwerk als auf die Verwendung als Cache-Speicher ein. Wie sich ein solches SSD-HDD-Hybrid-System in der Praxis behaupten kann, lesen Sie in unserem ausführlichen Artikel. Wir wünschen Ihnen wie immer viel Spaß beim Lesen der folgenden Seiten!
Zu guter Letzt wollen wir uns bei Hersteller OCZ Technology für die Bereitstellung des Musters bedanken.
Hinweis: Auch an dieser Stelle nochmals eine kurze Erläuterung zum Problem mit Giga- und Gibibyte: Die umgangssprachliche Bedeutung und auch die Angabe der Windows-Betriebssysteme von Gigabyte, entspricht der eigentlichen Bezeichnung Gibibyte, da hier als Umrechnungsfaktor eine, aus der Binärsprache stammende, Zweierpotenz zu Grunde liegt. Diese Umrechnung ist streng genommen aber falsch, da die Bezeichnungen Kilo, Mega, Giga und so weiter, laut dem Internationalen Einheitensystem, auch kurz SI (Système international dunités), als Zehnerpotenzen festgelegt wurden. Somit entspricht eben ein Gigabyte nicht 2^30 Byte, sondern in Wirklichkeit 10^9 Byte; somit werden aus 100 GB eben 95,37 GiB. Größenangaben von zum Beispiel 4,7 GB von DVD-Rohlingen sind deswegen nicht falsch, unter Windows kann man zwar auf Grund jener Tatsache nur 4,37 GB beschreiben, allerdings insgeheim sind dies ja 4,7 GB, da ja hier eben jene Angabe der "falschen" Gigabyte-Größe vorgenommen wurde. Genauso sind die Angaben der Festplattenhersteller korrekte Werte und nicht, wie fälschlicherweise behauptet, Rechenfehler.
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