Mit dem RevoDrive 3 X2 hält OCZ den Nachfolger der erfolgreichen RevoDrive X2 Familie PCI Express basierter High-End Solid State Drives parat. Die Namensgebung mit Bezug zur "3" orientiert sich dabei an der dritten Generation konventioneller SATA-SSDs, wie beispielsweise den Modellen Vertex 3 oder Agility 3, die auf identische Controller bauen. Wie sein Vorgänger, setzt auch das RevoDrive 3 X2 auf vier per RAID0 verschaltete SandForce-Controller zur Anbindung der Flash-Speicher und ermöglicht damit enorme Durchsatzraten und eine hohe Anzahl IOPS in nahezu allen Szenarien.
Neu sind hingegen die SF-2281 Controller, die statt der bislang verwendeten SF-1200 auf den Platinen des RevoDrive 3 X2 zum Einsatz kommen, sowie moderne 25 nm MLC-Chips. Außerdem verbaut man einen PCIe-to-SAS SuperScale-Controller aus eigener Entwicklung, um native Unterstützung von PCI Express 2.0 zu erlangen und verzichtet damit auf den bisher benötigten Bridge-Chip. Kombiniert mit der Virtualized Controller Architecture 2.0 (VCA 2.0) werden auch erstmals Features wie TRIM, SMART und CCQS (Complex Command Queuing Structure) auf der PCIe-SSD möglich. Wie sich der rasante Bolide mit 480 GB im Praxistest schlagen kann, lesen Sie auf den folgenden Seiten. Wir wünschen Ihnen wie immer viel Spaß beim Lesen des Artikels!
Zu guter Letzt wollen wir uns bei Hersteller OCZ Technology für die Bereitstellung des Testmusters bedanken.
Hinweis: Auch an dieser Stelle nochmals eine kurze Erläuterung zum Problem mit Giga- und Gibibyte: Die umgangssprachliche Bedeutung und auch die Angabe der Windows-Betriebssysteme von Gigabyte, entspricht der eigentlichen Bezeichnung Gibibyte, da hier als Umrechnungsfaktor eine, aus der Binärsprache stammende, Zweierpotenz zu Grunde liegt. Diese Umrechnung ist streng genommen aber falsch, da die Bezeichnungen Kilo, Mega, Giga und so weiter, laut dem Internationalen Einheitensystem, auch kurz SI (Système international dunités), als Zehnerpotenzen festgelegt wurden. Somit entspricht eben ein Gigabyte nicht 2^30 Byte, sondern in Wirklichkeit 10^9 Byte; somit werden aus 100 GB eben 95,37 GiB. Größenangaben von zum Beispiel 4,7 GB von DVD-Rohlingen sind deswegen nicht falsch, unter Windows kann man zwar auf Grund jener Tatsache nur 4,37 GB beschreiben, allerdings insgeheim sind dies ja 4,7 GB, da ja hier eben jene Angabe der "falschen" Gigabyte-Größe vorgenommen wurde. Genauso sind die Angaben der Festplattenhersteller korrekte Werte und nicht, wie fälschlicherweise behauptet, Rechenfehler.
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