ARTIKEL/TESTS / 5 ergonomische Tastaturen im Test

Lieferumfang

  • Microsoft Natural Ergonomic Keyboard 4000
  • Bedienungsanleitung
  • Treiber-CD

Ausstattung

Zu guter Letzt kommen wir zum Microsoft Natural Ergonomic Keyboard 4000. Als einzige Tastatur mit zweigeteiltem Tastenfeld stellt sie etwas Besonderes in unserem heutigen Test dar. Sie wird von Microsofts eigenem Ergonomiespezialisten empfohlen, die Produktreihe ist zudem die meistverkaufte in der Ergonomiesparte. Sie ist die teuerste Tastatur unseres heutigen Tests mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 54,99 Euro.

Der Lieferumfang dieser Tastatur ist Standard, die Treiber auf der CD sind allerdings nicht mehr aktuell. Für die Verwendung unter Windows Vista müssen neue Treiber heruntergeladen werden. Da die Packung der Tastatur ein Windows Vista-Zertifikat aufweist, hat uns das einigermaßen verwundert. Beim ersten Blick auf die Tastatur sticht das bereits erwähnte geteilte Tastaturlayout ins Auge. Doch dies ist nicht die einzige Maßnahme, die Microsoft eingesetzt hat, um eine möglichst ergonomische Tastatur zu kreieren. Die Mitte des Haupttastenfeldes ist so weit angehoben, dass eine angenehm gewölbte Form entsteht. So liegen die Hände in einem Winkel von 14° nach außen gedreht zueinander. Der Grad der Teilung der Tastenfelder beträgt 24° und ist somit ideal dem Körper angepasst. Die gepolsterte Handballenauflage bettet die Hände weich auf der Tastatur. Zusätzlich lässt sich die Tastatur noch mit Hilfe der mitgelieferten Stütze um 7° nach hinten anpassen. Damit lassen sich die Arme und Hände exakt in einem Winkel von 90° vom Körper platzieren, wodurch fast alle ermüdenden und ungesunden Stellungen und Bewegungen wegfallen.

Diese Tastatur fordert durch die oben genannten Änderungen mit Abstand die größte Umgewöhnung für den Benutzer. Erfreulicherweise sind alle Tastenblöcke abgesehen vom Haupttastenblock im Standardlayout gehalten. Die F-Tasten sind allerdings nicht wie üblich in Vierergruppen angeordnet, sondern in zwei Gruppen zusammengefasst, die jeweils rechts und links der Mitte sitzen. Über dem Nummernblock gibt es eine weitere erfreuliche Neuerung. Hier sind vier herkömmliche Tasten angebracht, die die Funktionen von Klammern, Backspace und dem Gleichheitszeichen bieten und erweitern den Nummernblock so um sinnvolle Funktionen. Doch die Tastatur hat noch einiges mehr an Sondertasten zu bieten. Zwischen den zwei Haupttastenblöcken befindet sich ein Zoom-Slider und unter der Leertaste sind Tasten für Vor und Zurück angeordnet. Zwischen den F-Tasten befindet sich eine Favoritentaste mit fünf weiteren, frei belegbaren Tasten für diverse oft verwendete Dokumente oder Ähnliches. Links daneben befinden sich die bekannten Tasten für den Browser, die Suche und das E-Mailprogramm. Rechts der Favoritentasten liegen die Tasten zur Steuerung des Mediaplayers. Hier fehlen allerdings wieder wie auch schon bei der ersten Microsoft-Tastatur in unserem Test die Tasten für die Steuerung der Wiedergabeliste. Der Windows-eigene Rechner hat auch auf dieser Tastatur eine separate Taste spendiert bekommen. Weiterhin hat jede der Funktionstasten eine zusätzliche Sonderfunktion, wie wir es auch schon von der Logitech Wave Tastatur kennen. Diese lassen sich mit Hilfe der Zusatztaste neben der F12-Taste permanent ein- und ausschalten.

Bei den Sondertasten (siehe Bild links) erlaubt sich die Tastatur erste Schwächen in der Verarbeitung. Einige der Tasten sind leicht verschoben, wirken schlecht aufgehängt und haben unnötig viel Spielraum. Dies ist der erste grobe Kritikpunkt, der das sonst Äußerst positive Gesamtbild schmälert. Die restliche Verarbeitung der Tastatur ist allerdings ausgezeichnet, was man bei dem relativ hohen Preis der Tastatur allerdings auch erwarten kann. Wie alle anderen Tastaturen dieses Tests (abgesehen von der Genius ErgoMedia 700) wird die Tastatur per USB mit dem PC verbunden.

Funktion / Ergonomie / Software

Die Testzeit auf dieser Tastatur eröffnete uns gänzlich neue Erfahrungen in der Arbeit mit Computern. Der Körper ist beim Schreiben komplett entspannt, kein Gelenk wird unnötig belastet. Der Körper des Testers blieb selbst nach Stunden am PC noch ohne jegliche Schmerzen und Ermüdungserscheinungen in Händen und Armen. Abgesehen von den bereits genannten Schwächen bei den Sondertasten arbeitet jede Funktion der Tastatur einwandfrei. Nach der Installation der Software, die sich lückenlos in die Systemsteuerung einbettet, haben wir weitgehend Handlungsfreiheit im Umbelegen der Sondertasten. Unter Windows Vista erwartet uns das gleiche Bild, nachdem man die aktuelle Software von der Herstellerseite bezogen hat. Microsoft hat bei dieser Tastatur den Gedanken der Ergonomie klar zu Ende gedacht.

Autor: Rafael Schmid
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