Intel hat auf dem Intel Developer Forum in Taipeh die neue QuickData Technologie vorgestellt. Die neue Technologie ist eine Datenbeschleunigungs-Engine, die Hersteller von I/O-Lösungen in die Lage versetzt, den Datendurchsatz von Servern zu erhöhen. Mit dem Xeon 5100 Prozessor führte Intel dieses Jahr bereits die I/O Acceleration Technology (I/OAT) ein, die den Datentransport in Servern merklich beschleunigt. Aufeinander abgestimmte Komponenten entlasten hierbei den Prozessor bei der Verarbeitung von Datenpaketen - Chipsatz und Netzwerkcontroller übernehmen einen Teil dieser Aufgabe und legen die fertigen Daten direkt im Speicher ab. Dadurch verbessert sich die Reaktionszeit des gesamten Systems. Mit der Intel QuickData Technologie können nun auch Dritthersteller diese Engine für eigene Lösungen einsetzen.
Intel hat eng mit Microsoft, der Linux-Community, VMWAre und Server-Herstellern zusammengearbeitet, um QuickData für den Einsatz in möglichst vielen Umgebungen zu optimieren. Intel I/OAT wird bereits von vielen Server-Herstellern unterstützt. Dazu gehören IBM, Hitachi, NEC, Toshiba, Acer, Lenovo, Samsung, Supermicro und Tyan. Intel erwartet, dass Drittanbieter von I/O-Hardware künftig die Funktionen der Technologie nutzen werden, die nun in den wichtigsten Betriebssystemen nativ zur Verfügung stehen. Ein Unternehmen, das QuickData in seinen Produkten unterstützen wird, ist der Infiniband-Hersteller Mellanox.
Intel QuickData ermöglicht auch eine Beschleunigung virtualisierter Umgebungen. "Die Intel QuickData Technologie bietet Hardware-Unterstützung für Speicherkopien und wir werden diese Funktion voraussichtlich dazu nutzen, um unseren I/O-Emulationscode schneller zu machen", erklärte Beng-Hong Lim, Senior Director Forschung und Entwicklung bei VMWare. "Wir begrüßen Intels Entscheidung, I/O-Beschleunigung breiter nutzbar zu machen, indem die QuickData Technologie auch Drittherstellern von Netzwerk-Adaptern zur Verfügung gestellt wird."
Die Anforderungen an mobile Datenspeicher haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Während klassische USB-Sticks früher vor allem als...
Toshiba erweitert die Verfügbarkeit seiner für KI-gestützte Überwachungssysteme entwickelten S300 AI Surveillance-HDD. Nachdem die Festplatte bislang ausschließlich als Bulk-Version erhältlich...
Ein modernes Fußballstadion ist während eines Spiels zugleich Veranstaltungsort, TV-Studio und verteilter IT-Standort. Kameras liefern hochauflösende Bilder, Schiedsrichtersysteme benötigen zuverlässige...
USB-Sticks gehören seit vielen Jahren zur Standardausstattung für den mobilen Datentransport. Trotz der wachsenden Verbreitung von Cloud-Speichern und externen SSDs...
Die klassische Plastikkarte im Handy hat ihren Zenit überschritten. Schon 2018 brachte Apple mit dem iPhone XS das erste eSIM-fähige...
Der DUO Link V3 von PNY bringt dank zweier USB-Schnittstellen der Typen A und C reichlich Flexibilität in der Handhabung. Wir haben uns das Modell mit großzügigen 1 TB Speicherkapazität im Test genauer angesehen.
Mit dem PNY PRO Elite V3 haben wir heute einen USB-C-Stick mit USB 3.2 Gen2 Geschwindigkeit im Test. Das Modell mit 256 GB erreicht lesend bis zu 1.000 MB/s und 800 MB/s beim Schreiben. Mehr dazu in unserem Praxistest.