Nachdem wir den Giadia Mini-PC auf den zurückliegenden Seiten ausführlich unter die Lupe genommen haben, kommen wir nun zu einem abschließenden Fazit.
Leistungsmäßig war der schlanke Allrounder von Giada den Konkurrenten von ZOTAC und Sapphire wie erwartet deutlich überlegen und profitiert von schnellem Core i5 Prozessor der dritten Generation und einer GT 640 Grafik von Nvidia. Mehr als das Dreifache an Leistung sprechen eine deutliche Sprache, haben in vielfacher Hinsicht aber auch ihren Preis. Mit gut 65 Watt unter Volllast benötigt das System, verglichen mit der ZBOX und dem EDGE HD2, auch etwa das Doppelte an Energie. Im lastfreien Idle-Betrieb liegt der Giada D2305 allerdings auf Augenhöhe mit seinen beiden Widersachern. Wenig überzeugend war hingegen die Darbietung in Sachen Geräuschentwicklung, denn etwa 45 dB(A) im Idle und rund 55 dB(A) bei Volllast sind für einen Mini-PC, der Platz im heimischen Wohnzimmer finden soll, deutlich zu viel. Primär Schuld daran trägt jedoch die bei Auslieferungszustand mangelhaft konfigurierte Lüftersteuerung. Werfen wir einen Blick in das durchaus gut sortierte BIOS, finden wir eine Lüfter-Start-Temperatur von 20°C vor. Wie die Messungen der CPU-Temperaturen zeigten, sind hier noch einige Reserven vorhanden, weshalb man den Schwellwert bedenkenlos erhöhen kann. Zudem lässt sich der Lüfter auch entsprechend in der Drehgeschwindigkeit regeln. Nach diesen minimalen Modifikationen läuft das System wie gewünscht nahezu geräuschlos und fügt sich elegant in das private Heim-Kino-Umfeld ein!
In Sachen Verarbeitung gibt es am Giada Mini-PC D2305 nichts zu beanstanden. Lediglich die Blende der Front-Anschlüsse kommt etwas wackelig daher, kann den insgesamt aber sehr positiven Eindruck nicht entscheidend trüben. Der Klavierlack an der Front gibt dem Mini-PC auch optisch das gewisse Etwas. Wer Interesse am D2305 von Giada bekommen hat, kann diesen aktuell ab etwa 800 Euro (Quelle: Geizhals.de) käuflich erwerben. Die Verfügbarkeit in Deutschland ist leider mäßig, was der größte Kritikpunkt am Giada D2305 sein dürfte. Der Lieferumfang beinhaltet alle wichtigen Komponenten, um nach dem Auspacken des Systems direkt loslegen zu können!
| Performance-Rating | |
| Giada Mini-PC D2305 | 100,0 |
| ZOTAC ZBOX nano AD10 Plus | 30,8 |
| Sapphire EDGE HD2 | 27,5 |
| Angaben in Prozent (mehr ist besser) | |
#3DMark #Benchmark #BIOS #Bluetooth #Festplatte #GeForce #Hitachi #Intel #Lüfter #Lüftersteuerung #Mini-PC #Monitor #Netzteil #Nvidia #SanDisk #Sapphire #SSD #Technologie #USB #VPN #Wi-Fi #Windows #WLAN #ZOTAC
Mit dem Odyssey OLED G6 G60SF erweitert Samsung sein Gaming-Portfolio um einen Monitor, der sich insbesondere an ambitionierte E-Sport-Spieler und...
FRITZ! erweitert sein DSL-Portfolio um die neue FRITZ!Box 7630. Das Modell richtet sich an Nutzer, die von älteren Routern auf...
UL Solutions hat die Entwicklung eines neuen Benchmarks für die Benchmark-Suite 3DMark angekündigt. Der kommende GPU-Test setzt vollständig auf Path...
Alienware] erweitert sein Monitor-Angebot um vier neue Modelle, die im Zuge des 30-jährigen Firmenjubiläums auf den Markt kommen. Angeführt wird...
TRENDnet erweitert sein Netzwerkportfolio um den neuen TPE-TG50g. Der kompakte 5-Port-Gigabit-PoE+-Switch richtet sich an professionelle Netzwerkumgebungen und ermöglicht die gleichzeitige...
ZOTAC bietet mit der neuen ZBOX Magnus One ECM73070C einen kompakten Gamer-Barebone-PC mit GeForce RTX 3070 Grafik und Intel Comet Lake-S CPU an. Wir haben uns den Powerzwerg im Praxistest zur Brust genommen.
Mit dem NUC 9 Extreme Kit bietet Intel sein derzeit schnellstes NUC-System an. Wir haben uns im Praxistest die schnellste Modellvariante NUC9i9QNX mit flottem Core-i9-Prozessor und GeForce-RTX-Grafik angesehen.
Das NUC Kit NUC8i3CYSM von Intel kommt mit 8th Gen Dual-Core-CPU, 8 GB RAM und 1 TB HDD zum Käufer. Wir haben zudem den Vergleichstest mit einer SSD unternommen. Weitere Infos im Test.