| Beschleunigung | Software | Hardware | ||
| Prozessor | Pentium XE 955 | Core 2 X6800 | Pentium XE 955 | Core 2 X6800 |
| AGEIA Boxes Demo | 80,7 | 156,1 | 154,9 | 234,2 |
| - | - | +92% | +50% | |
| AGEIA RealityMark | 1,8 | 3,3 | 24,0 | 44,9 |
| - | - | +1233% | +1260% | |
| Dark Physics | 52,4 | 61,7 | 53,6 | 60,6 |
| - | - | +2% | -2% | |
| Ghost Recon: AW | 55,5 | 71,1 | 53,6 | 68,6 |
| - | - | -3% | -3% | |
Abgesehen von den synthetischen Benchmarks, verdeutlichtet "Ghost Recon: Advanced Warfighter" die ursprüngliche Situation, welche sich offensichtlich immer noch nicht geändert hat: Der Einsatz von PhysX-Hardware sorgt für verminderte Frameraten. Eine ähnliche Situation stellt sich bei Dark Physics ein, wo die PPU in Verbindung mit einer langsameren CPU noch für Beschleunigung sorgen konnte, die aktuelle High-End CPU jedoch ohne zusätzlichen Datenverkehr zu einer speziellen Recheneinheit klar schneller ist. Der auf der CellFactor-Engine basierende RealityMark von AGEIA sorgt durchweg für enorme Steigerungen der Bilderanzahl pro Sekunde. Inwiefern hier speziell optimiert wurde, können wir leider nicht sagen.
"Ghost Recon: Advanced Warfighter" in Aktion: Explosionen mit umherirrenden Teilen und einer Druckwelle sorgen für realistisches Feeling am PC.
In einer zweiten Messung haben wir die im Testsystem befindliche 7900 GS Grafikkarte durch ein deutlich schwächeres Modell (GeForce 7300 GT) ersetzt und GRAW erneut durchleuchtet. Ziel der Messung war die Erkenntnis, ob PhysX speziell in Verbindung mit schwächeren Prozessoren und einer Low-End Grafikkarte für höhere FPS sorgen kann. Leider lies sich dies nicht bestätigen, da wir wiederum gut 3 Prozentpunkte an Performance verloren und somit auch in dieser Kombination PhysX (noch) keinen Sinn macht.
Wie bereits auf der vorherigen Seite erwähnt, haben wir auch die physikalische Seite der PhysX-Karte betrachtet. Seitens der Temperaturen können wir nur empfehlen, die Karte nicht direkt neben der Grafikkarte zu platzieren, da diese sich gegenseitig sehr erwärmen. So stieg die Idle-Temperatur unserer GeForce 7900 GS von 46 auf 51° Celsius an. Auch unter Volllast verzeichneten wir eine wesentlich höhere Kerntemperatur der GeForce 7, welche letztlich um 4° auf 67° Celsius anstieg. Im Ernstfall sollte man also einen der unten gelegenen PCI-Slots wählen und nach Möglichkeit für eine gute Luftzirkulation zwischen den Erweiterungskarten sorgen. Ein weiterer Aspekt war natürlich die Leistungsaufnahme:
| Leistungsaufnahme | |
| Last, mit PhysX | 199,0 |
| Last, ohne PhysX | 174,0 |
| Idle, mit PhysX | 152,0 |
| Idle, ohne PhysX | 132,0 |
| Angaben in Watt (weniger ist besser) | |
Unter Last benötigt die BFG PhysX Platine also etwa 25 Watt Leistung und transportiert diese über eine aktive Kühlung weg von der PPU. Durch den Einsatz von PhysX stieg die Lautstärke unter Belastung von etwa 51,5 dBA auf 53,5 dBA an. Angesichts der realtiv lauten GeForce 7900 GS ein durchaus erträglicher Wert. Aufgrund der aber eigentlich eher niedrigen Temperaturen des Physikbeschleunigers, wäre eine komplett passive Kühlung unserer Meinung nach denk- und realisierbar.
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