ARTIKEL/TESTS / PocketBook Color im Test
20.01. 07:00 Uhr    0 Kommentare
Praxis / Alltag

Durch die verwendete Technik fallen beim ersten Einschalten positive sowie negative Dinge auf. Positiv zu bemerken ist, dass auf dem deutschen Markt endlich ein E-Book-Reader mit Farbdarstellung angekommen ist. Prinzipiell erweitert die Farbdarstellung die Möglichkeiten auf dem Gerät stark. Auch wenn es nur 4.096 Farben sind, sind diese gut zu sehen und bieten einen Mehrwert. Feine Farbverläufe sind allerdings damit nicht möglich. Auch kann die Darstellung eher als matt bezeichnet werden.

Größter Knackpunkt im Vergleich zu bisherigen Geräten ist aber, dass durch die zusätzliche Farbschicht das Display gräulich statt weißlich wirkt. Die Farbschicht ist also nicht ganz transparent, es ist die pixelige Matrix bei genauem Hinsehen zu erkennen. Dadurch ist der Kontrast beim Lesen verschlechtert und es muss vermehrt die Beleuchtung eingesetzt werden. Zusätzlich hat vor allem die Farbschicht immer noch mit leichtem Ghosting zu kämpfen (Softwareversion U633.6.1.1238 im Test).

Die Farbdarstellung hat eine geringere Auflösung als das monochrome Display.

Die Farbdarstellung hat eine geringere Auflösung als das monochrome Display.

Bei Textdarstellung ist die nicht ganz transparente Farbschicht noch zu sehen.

Bei Textdarstellung ist die nicht ganz transparente Farbschicht noch zu sehen.

Die Befüllung des Pocketbooks ist problemlos über den PocketBook Shop, die PocketBook Cloud, USB (z.B. Calibre), die Onleihe oder eine Dropbox möglich. Für den Zeitvertreib sind auch ein paar Spiele (Schach, Solitaire, Sudoku) und andere Apps (Browser) vorhanden. Die Text-To-Speech-Funktion hat sich auch als nützlich erwiesen, sie ersetzt aber bei Weitem kein von guten Sprechern gesprochenes Hörbuch. Ein Sleep-Timer wäre für die Audiofunktionen praktisch gewesen, damit es z.B. zum Einschlafen nutzen kann, den Akku aber nicht unnötig strapaziert.

Für Comics im kleinen Lustigen-Taschenbuch-Format scheint das Gerät prädestiniert zu sein. Bei größeren Comics können leider nicht ganze Seiten auf einen Blick gut dargestellt werden. Durch die geringere Auflösung der Farbschicht wirkt die Darstellung aber leider ausgefranst bzw. unsauber. Für normale E-Books eigent sich das Gerät daher schlechter als seine monochromen Kollegen. In unserem Test haben wir fast immer die gute Beleuchtung verwenden müssen. Alles in Allem liefert PocketBook aber ein qualitativ hochwertiges Gerät mit guten Verarbeitung ab. E-Book-Reader-typisch ist die Akkulaufzeit sehr hoch und somit auch längere Lesetage ohne Probleme zu bewältigen.

Die Darstellung bei Tageslicht ohne Hintergrundbeleuchtung.

Die Darstellung bei Tageslicht ohne Hintergrundbeleuchtung.

Die Darstellung bei Tageslicht mit Hintergrundbeleuchtung.

Die Darstellung bei Tageslicht mit Hintergrundbeleuchtung.

Autor: Rafael Schmid
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