Prinzipiell haben wir vier verschiedene Ziele während der Tests verfolgt; drei davon im so genannten Unlinked-Modus, in dem Speicher- und Prozessortakt unabhängig voneinander gesteuert werden können: Maximale Speicherfrequenz ohne Berücksichtigung der Timings (auto), möglichst scharfe Timings bei maximal empfohlener Frequenz (Herstellerangabe), schärfste Timings bei DDR2-800 Betrieb sowie Standardsettings laut Hersteller bzw. Datenblatt. Im Linked-Modus (Speicher- und Prozessorakt sind proportional zueinander) haben wir nach dem höchsten Speicherdurchsatz bei linear steigender Kernfrequenz Ausschau gehalten. Um die Hardware nicht bis ins Unendliche und schon gar nicht ohne zusätzliche Kühlung zu strapazieren, haben wir die Spannungen nicht über die Grenzen von 2,50 Volt für die Speichermodule bzw. 1,400 Volt für die CPU geschraubt. Grundsätzlich waren wir stets bestrebt, die geringstmögliche Spannung für die jeweiligen Settings zu finden.
Als Indikator für die erzielte Leistung diente jeweils die Leserate (aufgeführt sind jeweils die Latenzzeiten tCL, tRCD, tRP, tRAS, tRC sowie die Command Rate), die wir mithilfe der Freeware SiSoftware Sandra 2007 gemessen haben. Sie finden die Ergebnisse übersichtlich in einer Tabelle angeordnet auf der jeweiligen Seite unseres Artikels. Abgesehen von nackten Benchmarks haben wir auch Messwerte im Bereich der Physik gesammelt und jeweils die Leistungsaufnahme des gesamten Systems unter Last (ohne Monitor; ohne EIST/C1E) festgehalten.
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