ARTIKEL/TESTS / Sapphire PULSE und NITRO+ RX 6700 XT Test
Vorwort

Ende 2020 präsentierte AMD die neue Radeon RX 6000 Serie auf Basis der RDNA-2-Architektur. Die ursprüngliche Familie umfasste die Modelle Radeon RX 6900 XT, RX 6800 XT und RX 6800 und wurde in 2021 kontinuierlich erweitert. Erst vor kurzem kamen mit der Radeon RX 6950 XT, der RX 6750 XT und der RX 6650 XT drei weitere Varianten der Navi-GPU hinzu, so dass die gesamte Familie mittlerweile aus elf Mitgliedern für unterschiedliche Einsatzgebiete und Geldbeutel besteht.

In unserem heutigen Test möchten wir uns der Radeon RX 6700 XT widmen, die mit Nvidias GeForce RTX 3060 Ti konkurrieren soll. Für das Duell mit der RTX 3060 Ti stattet AMD die Radeon RX 6700 XT mit der Navi-22-GPU und 40 Compute-Units aus, woraus sich wiederum 2.560 Streamprozessoren bei Taktraten von weit über 2 GHz ergeben. Beim VRAM muss die RTX 6700 XT gegenüber ihren großen Geschwistern leichte Abstriche machen und kommt mit 12 GB GDDR6 bei einer Taktung von 8.000 MHz und einem 192 Bit breiten Speicherinterface. Als schneller Puffer am VRAM steht ein 96 MB großer Infinity Cache bereit. Eine größere Steigerung der Energieeffizienz, d.h. der Performance pro Watt, verspricht AMD für die neue RDNA-2-Architektur. Hinzu kommen Features wie Smart Access Memory (SAM) in Kombination mit Ryzen-Prozessoren sowie DirectX Raytracing (DXR).

Für einen ausführlichen Test der Radeon RX 6700 XT haben wir uns die NITRO+ Radeon RX 6700 XT und die PULSE Radeon RX 6700 XT, jeweils von Hersteller Sapphire, ins Testlab eingeladen. Beide Modelle kommen im Custom-Design und bieten verschiedene Extras wie RGB-Beleuchtung oder Dual-BIOS-Switch ‒ derzeit muss man für eine Radeon RX 6700 XT Grafikkarte ca. 570 Euro locker machen. Natürlich haben wir auch einen Blick auf den Direktvergleich mit der GeForce RTX 3060 Ti und der RTX 3070 geworfen.

Bei unserem Praxistest sind wir nicht nur auf die 3D-Leistung der getesteten Karten eingegangen, sondern haben außerdem die Leistungsaufnahme, die Temperaturen und die entstehende Geräuschentwicklung der aktiven Kühlungen im Detail untersucht. Benchmarks bei 4K-Ultra-HD-Auflösung und Raytracing sind ebenso in unseren Grafikkarten-Reviews enthalten. Wir wünschen wie immer viel Spaß beim Lesen des Artikels!

Zu guter Letzt wollen wir uns bei Hersteller Sapphire für die Bereitstellung des Testmusters bedanken.

Lesezeichen


Sapphire PULSE und NITRO+ Radeon RX 6700 XT im Test.

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Autor: Patrick von Brunn, Stefan Boller
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