ARTIKEL/TESTS / OCZ Vertex 2 Extended mit 120 GB im Test
Vorwort

In den vergangenen Wochen hatten wir bereits verschiedene SSD-Laufwerke unterschiedlicher Hersteller im Test. Mit der Vertex 2 Extended gesellt sich heute ein Solid State Drive von OCZ Technology zu unserer Testreihe hinzu und muss sich gegen die Konkurrenz behaupten. Das 120 GB-Drive basiert auf einem SandForce-Controller, wurde in einem 2,5 Zoll Gehäuse untergebracht und unterstützt SATA2 mit 3,0 Gbit/s. Im Gegensatz zu konventionellen SSD-Controllern verzichtet die Vertex 2 bzw. der SandForce-Chip auf einen externen DRAM-Buffer und setzt stattdessen auf einen internen Speicher und verschiedene Zusatzfunktionen. Wie sich das auf die Performance auswirkt, klären wir auf den nun folgenden Seiten unseres Reviews. Wir wünschen Ihnen wie immer viel Spaß beim Lesen!

Zu guter Letzt wollen wir uns bei Hersteller OCZ Technology für die Bereitstellung des Musters bedanken.

Hinweis: Auch an dieser Stelle nochmals eine kurze Erläuterung zum Problem mit Giga- und Gibibyte: Die umgangssprachliche Bedeutung und auch die Angabe der Windows-Betriebssysteme von Gigabyte, entspricht der eigentlichen Bezeichnung Gibibyte, da hier als Umrechnungsfaktor eine, aus der Binärsprache stammende, Zweierpotenz zu Grunde liegt. Diese Umrechnung ist streng genommen aber falsch, da die Bezeichnungen Kilo, Mega, Giga und so weiter, laut dem Internationalen Einheitensystem, auch kurz SI (Système international dunités), als Zehnerpotenzen festgelegt wurden. Somit entspricht eben ein Gigabyte nicht 2^30 Byte, sondern in Wirklichkeit 10^9 Byte; somit werden aus 100 GB eben 95,37 GiB. Größenangaben von zum Beispiel 4,7 GB von DVD-Rohlingen sind deswegen nicht falsch, unter Windows kann man zwar auf Grund jener Tatsache nur 4,37 GB beschreiben, allerdings insgeheim sind dies ja 4,7 GB, da ja hier eben jene Angabe der "falschen" Gigabyte-Größe vorgenommen wurde. Genauso sind die Angaben der Festplattenhersteller korrekte Werte und nicht, wie fälschlicherweise behauptet, Rechenfehler.

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Autor: Patrick von Brunn
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