Die M500 ist der offizielle Nachfolger der erfolgreichen m4-Familie (C400), die sich über eine lange Zeit am Markt behaupten konnte. Anfang letztes Jahr präsentierte man dann die neue M500-Serie, die gleich zu Beginn in verschiedenen Formfaktoren erhältlich sein sollte und daher für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke tauglich ist. Seitens der Controller-Technik setzt Crucial auf den bewährten Marvell 88SS9174, den man mit modernen 20 nm Flashchips aus den Fertigungshallen von Micron kombiniert. Die Besonderheit an diesen NAND-Bausteinen ist dabei weniger die Fertigungstechnologie von 20 nm, sondern vielmehr die hohe Speicherdichte. Mit 128 Gigabit pro Die hat man die Kapazität verdoppelt und ermöglicht so SSDs mit noch höheren Speicherkapazitäten und günstigeren Preisen pro Gigabyte. Des Weiteren unterstützen die Chips erstmals ONFI 3.0 und erlauben damit gesteigerte Transferraten von bis zu 333 MB/s, statt den bisher üblichen 200 MB/s (+66%). Wie sich die M500-Serie in der Praxis behaupten kann und was Hersteller Crucial in Sachen Lebenserwartung der Drives tut, erfahren Sie in unserem ausführlichen Review! Hierzu haben wir uns das 480 GB Modell der Crucial M500 eingeladen und auf Herz und Nieren geprüft. Wir wünschen Ihnen wie immer viel Spaß beim Lesen!
Zu guter Letzt wollen wir uns bei Hersteller Crucial für die Bereitstellung des Testmusters bedanken.
Hinweis: Auch an dieser Stelle nochmals eine kurze Erläuterung zum Problem mit Giga- und Gibibyte: Die umgangssprachliche Bedeutung und auch die Angabe der Windows-Betriebssysteme von Gigabyte, entspricht der eigentlichen Bezeichnung Gibibyte, da hier als Umrechnungsfaktor eine, aus der Binärsprache stammende, Zweierpotenz zu Grunde liegt. Diese Umrechnung ist streng genommen aber falsch, da die Bezeichnungen Kilo, Mega, Giga und so weiter, laut dem Internationalen Einheitensystem, auch kurz SI (Système international dunités), als Zehnerpotenzen festgelegt wurden. Somit entspricht eben ein Gigabyte nicht 2^30 Byte, sondern in Wirklichkeit 10^9 Byte; somit werden aus 100 GB eben 95,37 GiB. Größenangaben von zum Beispiel 4,7 GB von DVD-Rohlingen sind deswegen nicht falsch, unter Windows kann man zwar auf Grund jener Tatsache nur 4,37 GB beschreiben, allerdings insgeheim sind dies ja 4,7 GB, da ja hier eben jene Angabe der "falschen" Gigabyte-Größe vorgenommen wurde. Genauso sind die Angaben der Festplattenhersteller korrekte Werte und nicht, wie fälschlicherweise behauptet, Rechenfehler.
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