OCZ arbeitet gerade daran 20 nm NAND-Flash-Technologie im großen Stil in das eigene Produktportfolio zu integrieren. Ziel ist es bereits frühzeitig auf Alternativen zu den bewährten 25 nm MLC-Zellen zu setzen, um langfristig stabile Preise und eine lückenlose Verfügbarkeit der eigenen Produktpalette gewährleisten zu können. Nachdem man mit der Vertex 3.20 bereits eine aufpolierte Variante der erfolgreichen Vertex 3 Serie präsentiert hat (Praxistest), folgt nun ein Refresh der Vertex 4: Vertex 450. Die neue Vertex 450 basiert auf 20 nm Chips von Micron bzw. IMFT (statt 25 nm) sowie einem Barefoot 3 M10 Controller, statt des Everest 2. Das Drive mit 256 Bit AES-Verschlüsselung hat sich auch rein äußerlich geändert, denn statt einem 9,5 mm hohen Kunststoffgehäuse kommt nun ein nur noch 7 mm schlankes Aluminiumchassis zum Einsatz und soll für eine bessere Wärmeleitung sorgen. Wir haben uns die OCZ Vertex 450 mit 256 GB für einen ausführlichen Praxistest eingeladen, um die Kombination aus Barefoot 3 M10 und 20 nm NAND-Speicher auf Herz und Nieren prüfen zu können. Wie immer wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Lesen des Artikels!
Zu guter Letzt wollen wir uns bei Hersteller OCZ Technology für die Bereitstellung des Testmusters bedanken.
Hinweis: Auch an dieser Stelle nochmals eine kurze Erläuterung zum Problem mit Giga- und Gibibyte: Die umgangssprachliche Bedeutung und auch die Angabe der Windows-Betriebssysteme von Gigabyte, entspricht der eigentlichen Bezeichnung Gibibyte, da hier als Umrechnungsfaktor eine, aus der Binärsprache stammende, Zweierpotenz zu Grunde liegt. Diese Umrechnung ist streng genommen aber falsch, da die Bezeichnungen Kilo, Mega, Giga und so weiter, laut dem Internationalen Einheitensystem, auch kurz SI (Système international dunités), als Zehnerpotenzen festgelegt wurden. Somit entspricht eben ein Gigabyte nicht 2^30 Byte, sondern in Wirklichkeit 10^9 Byte; somit werden aus 100 GB eben 95,37 GiB. Größenangaben von zum Beispiel 4,7 GB von DVD-Rohlingen sind deswegen nicht falsch, unter Windows kann man zwar auf Grund jener Tatsache nur 4,37 GB beschreiben, allerdings insgeheim sind dies ja 4,7 GB, da ja hier eben jene Angabe der "falschen" Gigabyte-Größe vorgenommen wurde. Genauso sind die Angaben der Festplattenhersteller korrekte Werte und nicht, wie fälschlicherweise behauptet, Rechenfehler.
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