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NEWS / WD-Umfrage: KI-Infrastrukturen setzen auf Skalierbarkeit

Umfrage zeigt Bedeutung langfristiger Speicherstrategien für KI
21.05. 06:30 Uhr

WD hat Ergebnisse einer neuen Kundenumfrage veröffentlicht, die zentrale Prioritäten bei der Planung moderner KI-Infrastrukturen beleuchtet. Demnach setzen Unternehmen verstärkt auf zuverlässige, wirtschaftliche und langfristig skalierbare Speicherlösungen, um dem wachsenden Datenaufkommen durch KI-Anwendungen gerecht zu werden.

Die Umfrage zeigt zudem einen grundlegenden Wandel: Während Rechenressourcen für KI-Training und Inferenz wiederverwendet werden können, wachsen KI-generierte Datenbestände kontinuierlich weiter. Langfristige Datenspeicherung und wirtschaftliche Betriebsmodelle gewinnen dadurch zunehmend an Bedeutung.

Zuverlässigkeit und TCO stehen im Fokus

Laut WD bevorzugen 66 Prozent der Befragten Infrastruktur mit bewährter Zuverlässigkeit und planbarer Performance statt neuer, noch unerprobter Technologien. Gleichzeitig sehen 69 Prozent die Unterstützung von KI-Trainings- und Inferenz-Workloads sowie hohe Verfügbarkeit als wichtigste Kriterien bei der Infrastrukturplanung an. Die Optimierung von Latenzen spielt dagegen nur eine untergeordnete Rolle.

Besonders wichtig bleiben zudem Speicherkapazität und Wirtschaftlichkeit: 87 Prozent der Befragten priorisieren den Ausbau der Kapazitäten sowie die Optimierung der Gesamtbetriebskosten (TCO).

HDDs bleiben zentrale Speichertechnologie

Die Umfrage unterstreicht außerdem die weiterhin hohe Bedeutung klassischer Festplatten in modernen KI-Infrastrukturen. 70 Prozent der Teilnehmer geben an, dass ihre Speicherumgebungen überwiegend aus HDDs bestehen. Bei 35 Prozent machen Festplatten sogar mehr als 75 Prozent der gesamten Speicherkapazität aus.

Laut WD gewinnen dabei auch abgestufte Speicheransätze („Tiered Storage“) an Bedeutung, um Kosten, Leistung und Skalierbarkeit über den gesamten KI-Datenlebenszyklus hinweg auszubalancieren.

„KI ist nicht nur eine Herausforderung für die Rechenleistung, sondern auch für den Datenspeicher. Unsere Kunden stehen an vorderster Front. Ihre Anforderungen prägen unmittelbar unsere Innovationen, die wir für das KI-Zeitalter und darüber hinaus entwickeln. Während Rechenleistung wiederverwendet werden kann, wachsen Daten kontinuierlich weiter. Erfolgreich werden künftig die Unternehmen sein, die ihre Infrastruktur auf zunehmend große Datensysteme auslegen und nicht nur auf maximale Rechenleistung setzen.“

Ahmed Shihab, Chief Product Officer bei WD

Die Ergebnisse basieren laut WD auf einer Umfrage unter 200 globalen Kunden aus den Bereichen Hyperscale-Cloud, CSP und Enterprise-Infrastruktur.

Quelle: WD PR - 20.05.2026, Autor: Patrick von Brunn
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