NEWS / Was sind NFTs und was sind ihre Risiken?
Non-Fungible Token, kurz NFTs, erläutert
12.05. 09:00 Uhr    0 Kommentare

Bereits im Jahr 2012 wurden die ersten NFTs erstellt. Seither haben es NFTs geschafft, im Internet zu explodieren. Große Unternehmen haben die Chance nicht verpasst, als diese Assets ihren Weg in den Kunst- und Kulturmarkt fanden und beispielsweise bei großen Auktionen immer wieder verwendet werden. In den folgenden Abschnitten erfahren Sie mehr darüber, was diese Vermögenswerte sind und wie sie gehandelt werden.

Was ist ein NFT?

Der Name NFT ist ein Akronym für „Non-Fungible Token“. Es wird für einen nicht fungiblen („nicht austauschbar“) digitalen Vermögenswert verwendet, d.h. einen, der nicht gegen etwas Gleichwertiges eingetauscht werden kann. Ein NFT ist ein digitales Objekt, dessen Eigentumsnachweis nachvollziehbar ist. Es handelt sich um einen Vertrag, dessen Regeln durch einen Computercode definiert sind, der einem virtuellen oder realen Objekt zugeordnet werden kann. Diese Vorschriften können die Anzahl der Exemplare begrenzen, eine Wiederveröffentlichung zulassen oder ein Vergütungssystem einrichten, um den Urheber eines Werks für jede Transaktion zu entlohnen. Dabei handelt es sich um eine neue Art von digitalen Vermögenswerten, sowie Kryptowährungen, die auf iGaming Seiten wie TonyBet eingeführt wurden. Sie nutzen die gleiche Technologie wie die Blockchain, eine Form der Identifizierung, die eine Vielzahl von Personen einbezieht, ohne einen verbindlichen Kern.

Ein NFT wird auch als kryptografisch eindeutiges, unteilbares, unersetzbares und überprüfbares Token beschrieben, das wiederum einen digitalen oder physischen Gegenstand innerhalb einer Blockchain repräsentiert. Anders als z.B. bei Kryptowährungen, kann ein NFT nur als Ganzes erworben werden und existiert auch nur ein einziges Mal. NFTs werden von einigen Blockchain-Technologien unterstützt, wobei derzeit Ethereum dafür am häufigsten genutzt wird. In 2018 legte die Ethereum-Community in Form von EIP-721 einen Standard fest, wie Verweise als Tokens innerhalb der Ethereum-Blockchain repräsentiert und gehandelt werden.

Non-Fungible Token (kurz NFTs) finden in der digitalen Welt immer häufiger Verwendung

Non-Fungible Token (kurz NFTs) finden in der digitalen Welt immer häufiger Verwendung (Bildquelle: Pixabay)

Wer kauft sie?

Die meisten Käufer sind Sammler oder Spekulanten, die hoffen, sie später zu verkaufen. NFTs waren bereits Gegenstand mehrerer Auktionen mit himmelhohen Preisen, wie z.B. der Verkauf des ersten Tweets des CEOs von Twitter für 2,9 Millionen Dollar. Sie werden auch von der Gaming-, Film- und Musikindustrie genutzt, können aber auch eine Vielzahl von Vermögenswerten wie digitales Land oder eine virtuelle Rennpferdefarm darstellen.

Wie funktioniert das?

Wie bei Kryptowährungen ist es möglich, NFTs auf spezialisierten Plattformen zu kaufen und zu verkaufen. Bei einer Transaktion wird das von der NFT bezeichnete Objekt nicht unbedingt an den Eigentümer geliefert, der lediglich ein in einer Blockchain registriertes Zertifikat erhält. Um die Rechte an einem Zertifikat zu behalten, ist es unabdingbar, eine Wallet zu besitzen. Dabei handelt es sich um eine App oder ein verbundenes Objekt in Form eines USB-Sticks. Vor dem Kauf ist es notwendig, eine Kryptowährung zu besitzen, aber es ist auch möglich, mit einigen Computerkenntnissen eine NFT zu „erstellen“.

Was sind die Risiken?

Der Kauf, der Verkauf und die Nutzung eines NFTs sind bis heute technisch wenig durchschaubare Vorgänge, die für Anleger mit Risiken verbunden sein können. Bei jeder Interaktion mit Blockchains gibt es hohe Kosten, um die Personen zu bezahlen, die für die Verifizierung der Transaktionen zuständig sind. Wie ein aktueller Bericht der spezialisierten Plattform Chainalysis erklärt, „ist der Kauf neu erstellter NFTs aus einer mit Spannung erwarteten Kollektion ein hart umkämpfter Prozess, bei dem sich Tausende von Nutzern zu einem bestimmten Zeitpunkt zum Kauf drängen.“

In diesem Fall werden viele Transaktionen nicht durchgeführt, aber es erscheinen trotzdem Kosten, die je nach dem Preis der zur Zahlung verwendeten Kryptowährungen manchmal hoch sind. Einige Käufer sind fest entschlossen, den Vermögenswert in die Hände zu bekommen und verwenden möglicherweise Bots, d.h. leistungsstarke Apps zur Weitergabe von Aufträgen, was die Transaktion für einen Erstinvestor auf diesem Markt noch unsicherer macht.

„Die Daten zeigen, dass NFTs bei weitem keine narrensichere Investition sind“, stellt Chainalysis fest und erklärt, dass NFT-Kollektionen oft zu einem niedrigeren Preis an Liebhaber verkauft werden, die an der Förderung des Projekts teilgenommen haben.

Quelle: Hardware-Mag, Autor: Patrick von Brunn
Sapphire NITRO+ RX 6750 XT im Test
Sapphire NITRO+ RX 6750 XT im Test
Sapphire NITRO+ RX 6750 XT

Mit der Radeon RX 6750 XT bietet AMD eine verbesserte Version der RX 6700 XT an. Die Navi 22 XTX GPU bekommt dabei höhere Taktraten verpasst und auch der VRAM arbeitet schneller als beim Vorgänger.

Seagate FireCuda 530 SSD mit 2 TB im Test
Seagate FireCuda 530 SSD mit 2 TB im Test
Seagate FireCuda 530 SSD 2 TB

Mit der FireCuda 530 von Seagate haben wir heute eine High-End-SSD mit 176 Layer (RG NAND Generation 2) TLC-Flashspeicher von Micron im Test. Wie sich das 2 TB-Modell schlägt, klären wir in unserem Artikel.

Crucial P5 Plus SSD mit 500 GB im Test
Crucial P5 Plus SSD mit 500 GB im Test
Crucial P5 Plus SSD 500 GB

Mit der P5 Plus bietet Hersteller Crucial eine günstige M.2-SSD mit Micron-Controller und Microns 3D-NAND-Flash in TLC-Technologie an. Wir haben uns das 500-GB-Modell der Familie im Test zur Brust genommen.

KFA2 RTX 3080 Ti SG (1-Click OC) im Test
KFA2 RTX 3080 Ti SG (1-Click OC) im Test
KFA2 GeForce RTX 3080 Ti SG (1-Click OC)

Mit der GeForce RTX 3080 Ti SG von KFA2 haben wir heute einen Boliden inkl. extravaganter Kühlung und Optik, optionalem Zusatzlüfter „1-Clip Booster“ sowie einfachem Overclocking per „1-Click OC“ Feature im Test.