NEWS / Refurbished Computer-Hardware: Was alt ist, ist gut!
Der Verkauf ausgemusterter PC-Hardware kann sich lohnen
25.08. 07:00 Uhr    0 Kommentare

Hardware, Software, Prozessor, Rechner, Computer sind alles Wörter, die mit der IT in Zusammenhang stehen, doch was ist was und für was ist es da? Außerdem muss man heutzutage nicht immer neue Komponenten kaufen, denn am Markt gibt es viele Anbieter von günstiger refurbished Hardware.

Aufbau eines Computers schnell erklärt

PC, Computer und Rechner sind ein und dasselbe, wobei oftmals nur Laien das Wort Computer verwenden. Will man sich abheben oder zu erkennen geben, dass man sich auskennt, verwendet man in der Regel das Wort Rechner. Der Rechner besteht im Wesentlichen aus Festplatte, Grafikkarte, Prozessor, Mainboard und vielen anderen Dingen. Diese Dinge sind unter anderem für die Schnelligkeit, für das Speichervolumen und für die Leistung zuständig. Je mehr oder je besser die Komponenten sind, desto qualitativ hochwertiger ist der Rechner, aber natürlich auch teurer. Diese unterschiedlichen Komponenten werden alle in einem Überbegriff zusammengefasst. Es handelt sich dabei um die Hardware.

Um mit dem Rechner arbeiten zu können, braucht es ‒ abseits von Monitor, Maus und Tastatur ‒ auch ein Betriebssystem und Programme mit den dazugehörigen Daten. Die wichtigste Software im Rechner ist das so genannte Betriebssystem, das als Basissoftware für alle weiteren Programme und Funktionen dient. Gängige und bekannte Betriebssysteme sind Windows oder Linux. Ein Betriebssystem ist dafür verantwortlich, dass der Computer überhaupt „läuft“. Teilweise gibt es darüber hinaus bereits vorinstallierte Software, die sich selbst aktualisiert. Meistens handelt es sich dabei um Software des Computerherstellers, die aber oft nur als zeitlich begrenzte Testversion verfügbar ist. Dann gibt es noch Software oder Programme die man ‒ ähnlich den Apps am Handy ‒ selbst installieren kann. Hier unterscheidet man erneut zwischen kostenpflichtiger Software ‒ dazu würden Betriebssysteme wie Windows zählen ‒ oder Open Source Programmen. Diese sind frei im Netz verfügbar.

Einige Softwareprodukte sind heutzutage auch komplett webbasiert und daher funktionieren diese Programme auf allen Computern überall ‒ man benötigt nur einen kompatiblen Internet-Browser. Software ist somit alles, was man als Benutzer selbst verändern kann und umfasst als Summe die unterschiedliche Anzahl an Programmen, die man am Computer verwendet. Selbstverständlich gibt es zwischen Hardware und Software einen Zusammenhang. Programme oder Software die bestimmte Vorraussetzungen an die Hardware des Computers stellen, laufen oftmals nur eingeschränkt oder langsamer, wenn diese Vorraussetzungen nicht erfüllt werden. Dazu zählen beispielsweise auch Spiele, die nicht flüssig dargestellt werden können, wenn die PC-Hardware nicht die nötigen Ressourcen bereitstellen kann.

Refurbished Computer-Hardware liegt voll im Trend und kann bares Geld einbringen

Refurbished Computer-Hardware liegt voll im Trend und kann bares Geld einbringen (Bildquelle: Pixabay)

Hardware ‒ das Herz des Computers

Das Herz des Computers bleibt nach wie vor die Hardware. Es sind die technischen Komponenten, die für Qualität, Arbeitsleistung, Speicherkapazität, Auflösung uvm. verantwortlich sind. Da dies mitunter recht teuer werden kann, sind mittlerweile einige Firmen darauf spezialisiert, alte Hardware zu überprüfen und weiterzuverkaufen. Die refurbished Hardware liegt aktuell voll im Trend. Es ist eine Win-Win-Situation für Käufer und Verkäufer. Als Verkäufer bekommt man noch Geld für seine alten, nicht mehr benötigten Hardware-Komponenten und als Käufer kann man diese gewinnbringend wiederverkaufen.

Um ein gutes und seriöses Anbot für den Verkauf einer entsprechenden Komponente bekommen zu können, müssen Sie als Kunde das zu verkaufende Produkt mit seiner Seriennummer wissen. Erst dann kann ein Angebot durch den Dienstleister erstellt werden. Ist die auszumusternde Hardware beim Verkäufer angelangt, wird diese selbstverständlich technisch überprüft. Nur so kann die Funktionalität und der Zustand überprüft werden, um sicherzustellen, dass alle Angaben des Verkäufers korrekt sind und ein Ankauf möglich ist. Auch die Daten, die sich eventuell noch auf der Festplatte oder im Speicher der Komponente befinden, werden selbstverständlich vor dem Weiterverkauf gelöscht. Datenschutz ist hierbei oberstes Gebot!

Nur wenn etwas bereits gebraucht war, ist es nicht schlecht. Im Gegenteil, es kann sogar sein, dass die Hardware des Computers fast vollständig in Takt ist und nur ein Teil nicht. Da ist man doch froh, wenn man dafür noch bares Geld bekommen kann. Neben PC-Komponenten werden heutzutage auch Smartphones, Tablets, Notebooks und vieles mehr im Netz angekauft. Auch auf der Suche nach neuer Hardware kann man hier eventuell ein Schnäppchen machen.

Quelle: Hardware-Mag, Autor: Patrick von Brunn
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