Die Katze ist aus dem Sack: Auf der Siggraph hat AMD zwei Radeon RX Vega-Grafikkarten vorgestellt, die zunächst in vier unterschiedlichen Modellen auf den Markt kommen werden. Dabei handelt es sich um die Vega 64 und Vega 56 Varianten, die beide auf einem Chip namens Vega 10 basieren.
Die AMD Radeon RX Vega 56 bietet 56 Next-Gen-Compute-Units (kurz nCUs) und umgerechnet satte 3.584 Shader-Einheiten. Die Vega-10-GPU ist mit 1.156 MHz getaktet und kann im Boost-Modus bis zu 1.471 MHz erreichen. Ingesamt 8 GB HBM2 werden mit 1.600 MHz betrieben und erreichen dank eines 2.048 Bit breiten Speicherinterface Durchsatzraten von rund 410 Gigabyte pro Sekunde. Die TDP bzw. Board Power gibt AMD mit 210 Watt an. Das Spitzenmodell – Vega 64 – kommt mit 4.096 Shader-Einheiten (64 nCUs) und taktet mit 1.247 MHz (Basis) bzw. 1.546 MHz (Boost) leicht höher als die 56er-Variante. Wiederum 8 GB HBM2 werden mit 1.890 MHz angesteuert und erreichen 484 GB/s. Die TDP liegt bei 295 Watt.
Neben einer Limited Edition der Vega 64, plant AMD außerdem eine flotte Radeon RX Vega 64 Liquid Cooled. Bei zuletzt genannter Variante hat man die TDP auf 345 Watt erhöht und auch den GPU-Takt mit 1.406 MHz (Basis) und 1.677 MHz (Boost) deutlich angehoben. Die Limited Edition bringt es auf immerhin 1.546 MHz im Boostbetrieb. Abgesehen von der Liquid Cooled, sind alle Modelle mit einer herkömmlichen Luftkühlung ausgestattet.
Passend dazu, stellt ASUS Republic of Gamers heute die neue ROG STRIX RX Vega64 Grafikkarte vor, die auf der neuen AMD Vega-GPU basiert. Die ROG STRIX RX Vega 64 verfügt über die MaxContact Technologie und einen optimierten Kühlkörper aus Kupfer. MaxContact gewährleistet eine erhöhte Kühlleistung, indem die Kontaktfläche 10-mal glatter ausfällt und die effektive Kühlfläche verdoppelt wird. Aus der besseren Wärmeübertragung resultieren niedrigere Temperaturen. Dank der drei patentierten Wing-Blade 0dB-Lüfter ist die Vega 64 von ASUS 3-mal leiser als das Referenzmodell. Bei niedriger GPU-Last bleiben die Lüfter zudem komplett stehen, um einen absoluten Silent-Betrieb zu ermöglichen. Die Lüfterdrehzahl wird über FanConnect II geregelt, sodass der Anwender selbst am Feintuning von Gehäuselüftern arbeiten kann.
Mit an Bord ist auch die AURA Sync-Beleuchtung, die es ermöglicht, das gesamte Gaming-Setup farblich aufeinander abzustimmen. Zwei HDMI-Anschlüsse ermöglichen es, das VR-Headset und einen Monitor mit HDMI-Anschluss gleichzeitig dauerhaft eingesteckt zu lassen. Auch GPU Tweak II wird von der neuen ROG STRIX RX Vega 64 unterstützt. Das neue Design kommt sowohl Overclocking-Profis als auch Einsteigern zugute und hilft dabei, die Ressourcen bestmöglich zu nutzen. Ein Klick genügt, um die Performance für das jeweilige System zu optimieren. Wie gewohnt informiert GPU Tweak II auch über die aktuelle Taktrate, die Temperatur und die Auslastung des Grafikspeichers, sodass Gamer ihre Grafikkarte problemlos überwachen können. Zusätzlich erhält jeder Kunde eine einjährige Premiummitgliedschaft des X Split Gamecasters im Wert von 99 US-Dollar kostenlos dazu.
Die ASUS RX Vega 64-Grafikkarten werden aber dem 14. August verfügbar sein. Die STRIX-Modelle folgen ab Anfang September. Der UVP für die Vega 64 wurde von AMD auf 499 US-Dollar festgelegt, die kleinere Vega 56 soll ab 399 US-Dollar den Besitzer wechseln. Für die Limited Edition der Vega 64 sollen 599 Dollar fällig werden, die Radeon RX Vega 64 Liquid Cooled wandert ab 699 Dollar über die Ladentheke.
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