Untersuchungen des Statistischen Bundesamtes haben ergeben, dass die Ausstattung privater Haushalte mit Informations- und Kommunikationstechnologien im Jahr 2003 weiter zugenommen hat. In 62 Prozent der deutschen Haushalte befindet sich ein PC oder ein Laptop. Im Jahr davor waren noch 57 Prozent der Haushalte mit einem PC ausgestattet. Auch bei Mobiltelefonen konnte ein Zuwachs von 70 Prozent auf 76 Prozent verzeichnet werden. Ein internetfähiges Handy besitzen allerdings nur 17 Prozent der Deutschen.
Bereits 51 Prozent der deutschen Haushalte besitzen einen Internetzugang. Im Jahr 2002 waren Internetzugänge in 43 Prozent der Haushalte zu finden. Damit liegt Deutschland im europäischen Mittelfeld. Ein Überwiegender Teil, 98 Prozent, stellt Internetverbindungen über den PC her. Breitbandanschlüsse sind in Deutschland noch immer wenig verbreitet. Erst 17 Prozent nützen derartige Anschlüsse.
Eindeutige Unterschiede konnten in verschiedenen Altersgruppen festgestellt werden. Ein Großteil der zehn bis 24-Jährigen benützt einen heimatlichen Internetanschluss. Bei den 55 bis 64-Jährigen nützen nur 41 Prozent das Internet von zuhause aus. Bei jüngeren Internetnutzern überwiegen Freizeitbeschäftigungen wie Chatten oder das Downloaden von Spielen eindeutig. Mit zunehmendem Alter wird das Internet vermehrt für Recherchezwecke oder das Bestellen von Waren benützt.
Bei Offline-Haushalten spielen ökonomische Gründe nach wie vor eine bedeutende Rolle. 33 Prozent nennen zu hohe Anschaffungskosten als Grund, weitere 29 Prozent beklagen zu hohe Zugangskosten. Im Vergleich dazu haben nur 31 Prozent aufgrund fehlender Kenntnisse keinen Internetzugang. Haushalte ohne Internetzugang sind auch anderen Informations- und Kommunikationstechnologien gegenüber weniger aufgeschlossen. Nur in 11 Prozent der Offline-Haushalte befindet sich einen DVD-Player. Im Vergleich dazu besitzen 35 Prozent der Haushalte mit Internetzugang auch einen DVD-Player.
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