Am Anfang standen drei Männer: Robert Noyce, Gordon Moore und Andy Grove. Sie wollten Mitte der 60er Jahre die schwerfälligen Magnetspeicher in den riesigen Computern durch miniaturisierte Transistoren aus Silizium ersetzen. Dazu gründeten sie am 18. Juli 1968 im zukünftigen Silicon Valley Kaliforniens die Start-Up-Firma Intel. Der Rest ist Geschichte: Zu den Speicherchips gesellten sich bald Prozessoren, die in der Lage waren komplexe Software-Befehle zu verarbeiten. Eine Revolution, die die Welt veränderte...
Bereits ein Jahr nach der Firmengründung, 1969, entwickelte Intel-Ingenieur Ted Hoff mit dem Modell 4004 - ursprünglich für eine Registrierkasse - den ersten Intel Prozessor. 1982 wurde dann der erste echte Personal Computer, der IBM-PC XT, von einem Intel 8088 Prozessor angetrieben, der den Grundstein für die heutige Intel-Architektur legte. Die weltumspannende Computerisierung begann. Bis heute hat Intel mehr als eine Milliarde Prozessoren verkauft und ist dabei zu einem Unternehmen angewachsen für das 78.000 Mitarbeiter in mehr als 40 Ländern forschen, entwickeln und produzieren...
Aktuelle Intel Pentium IV Prozessoren verfügen über 55 Millionen Transistoren. Das sind fast 2000 Mal mehr als auf den ersten Prozessoren Platz fanden, die sich mit 29.000 der elektronischen Schaltkreise begnügten. Zudem laufen sie mit einer Taktfrequenz von bis zu 3,2 GHz, verglichen mit den fünf Megahertz des ersten 8088 Prozessors, 640 Mal schneller als ihr Urahn...
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