ad-banner

ARTIKEL & TESTS / BenQ ZOWIE XL2586X+ mit 600 Hz im Test

Warum ein TN-Panel?

Auf dem Markt existieren verschiedene LC-Display-Technologien, die jeweils eigene Stärken und Schwächen aufweisen – eine universell ideale Lösung gibt es dabei nicht. Besonders im kompetitiven E-Sports-Bereich, wo Millisekunden über Sieg oder Niederlage entscheiden können, spielt die Wahl der geeigneten Panel-Technologie eine zentrale Rolle. Für rasante FPS-Titel zählt vor allem eine schnelle Reaktionszeit, minimales Ghosting und eine möglichst klare Bewegungsdarstellung. Schon kleinste Leistungsunterschiede können hier den entscheidenden Vorteil im Wettkampf ausmachen.

Die Unterschiede zwischen den gängigen LCD-Technologien – TN (Twisted Nematic), IPS (In-Plane Switching) und VA (Vertical Alignment) – resultieren vor allem aus der unterschiedlichen Struktur und Ausrichtung der verwendeten Flüssigkristalle. Jede dieser Technologien bringt charakteristische Vor- und Nachteile mit sich. Während IPS-Panels in der Regel durch eine besonders gute Farbwiedergabe und weite Blickwinkel überzeugen, liefern Fast TN-Panels meist schnellere Schaltzeiten und damit eine deutlich klarere Darstellung bei schnellen Bewegungen – ein Aspekt, der gerade für E-Sports-Spieler von Bedeutung ist.

Die Stärke eines TN-Panels liegt insbesondere in seiner hohen Geschwindigkeit: Durch die spezifischen Eigenschaften des verwendeten Flüssigkristallmaterials erreicht es extrem kurze Umschaltzeiten und minimiert Bewegungsunschärfen. Das Ergebnis ist eine deutlich schärfere, klarere Darstellung in dynamischen Spielszenen im Vergleich zu anderen Technologien.

BenQ DyAc 2-Technologie

Mit dem ZOWIE XL2586X+ setzt BenQ auf die weiterentwickelte DyAc 2-Technologie (Dynamic Accuracy), die für eine außergewöhnlich klare Bewegungsdarstellung selbst bei extrem schnellen Spielszenen sorgt. Im Vergleich zu den vorherigen Versionen DyAc und DyAc+ kommt bei DyAc 2 erstmals eine duale Hintergrundbeleuchtung zum Einsatz. Diese ermöglicht präzisere Abstufungen in der Lichtsteuerung und reduziert Bewegungsunschärfen („Motion Blur“) sowie Ghosting-Effekte nochmals deutlich, so der Hersteller. Darüber hinaus trägt die gleichmäßigere Lichtverteilung zu weicheren Übergängen zwischen Helligkeitsstufen bei, was die visuelle Wahrnehmung verbessert und die Augen bei längeren Spielsitzungen entlastet.

Die DyAc-Technologie dient dabei der gezielten Minimierung von Bewegungsunschärfe in LC-Displays. Durch eine aktive Steuerung der Hintergrundbeleuchtung werden Bildartefakte, die durch verzögerte Kristallbewegungen entstehen, weitgehend eliminiert. Dadurch bleibt das Bild selbst bei abrupten Bewegungen – etwa beim schnellen Zielen oder Feuern in First-Person-Shootern – stabil und klar. Während diese Unterschiede für Gelegenheitsspieler möglicherweise unscheinbar sind, können sie im professionellen E-Sports-Bereich den entscheidenden Leistungsunterschied ausmachen.

Veranschaulichung der verschiedenen DyAc-Generation. (Bildquelle: BenQ)

Veranschaulichung der verschiedenen DyAc-Generation. (Bildquelle: BenQ)

Autor: Patrick von Brunn, Stefan Boller
Samsung Odyssey OLED G6 G60SF im Test
Samsung Odyssey OLED G6 G60SF im Test
Odyssey OLED G6 G60SF

Mit dem Odyssey OLED G6 G60SF bietet Samsung einen QD-OLED Gaming-Monitor mit schnellem 500-Hz-Panel und WQHD-Auflösung an. Wir haben den 27 Zoll großen Monitor auf Herz und Nieren geprüft.

Dreo AC516S mobile Klimaanlage im Test
Dreo AC516S mobile Klimaanlage im Test
Dreo AC516S

Heute testen wir die mobile Klimaanlage Dreo AC516S, die für Räume von bis zu 40 m² geeignet ist. Das Gerät kann nicht nur kühlen, sondern beispielsweise auch die Luft entfeuchten. Mehr dazu im Test.

Philips 3000 Series 34B2U3600C im Test
Philips 3000 Series 34B2U3600C im Test
Philips 3000 Series 34B2U3600C

Mit dem 34B2U3600C bietet Philips einen 34 Zoll Curved Monitor für professionelle Nutzer an. Das Gerät bietet ein VA-Panel mit 1500R-Krümmung und bis zu 120 Hz Bildwiederholrate. Mehr dazu in unserem Praxistest.