ARTIKEL/TESTS / Speichertimings in Theorie und Praxis
Vorwort

In den letzten Wochen und Monaten treten Motherboards und Chipsätze mit Dual-Channel Speicher-Controllern immer stärker in den Vordergrund und streiten sich um die ersten Plätze in der Performancehighscore. Doch nicht nur der Chipsatz an sich, sondern auch die verwendeten Speichermodule, spielen eine entscheidende Rolle beim dadurch entstehenden Speicherdurchsatz. Auch die Timings der Riegel sind entscheidend für die Höhe der Speicherbandbreite. In diesem folgenden Artikel wollen wir uns der Problematik der Speichertimings annehmen und eventuelle Wissenslücken schließen. Beginnen wollen wir nun mit der Theorie der Timings bzw. was es alles zu beachten und zu wissen gibt...

Speichertimings optimieren

Grundlegend gibt es zwei verschiedene Arten der Optimierung der Speicherriegel bzw. deren Timings, welche man im Bios vornehmen kann. Entweder experimentiert man selbst mit den Timings herum und versucht ein Optimum an Leistung zu erreichen, oder man stellt die Timings auf SPD (Serial Presence Detect). SPD ist mit Sicherheit die stabilste, aber nicht immer die schnellste Lösung. Konfiguriert man die Speichermodule auf SPD, werden die vom Hersteller vorgeschriebenen Timings von einem EEPROM Chip vom Speicher gelesen und angewandt. Natürlich sind diese nicht immer optimal, daher empfiehlt sich im Regelfall die manuelle Einrichtung der Speichertimings. Dabei gilt es folgende Dinge zu beachten...

Die Schlagworte bzw. -begriffe bei den Speichertimtings heißen tRP (RAS Precharge Time), tRCD (RAS to CAS Delay), tCL (CAS Latency) und tRAS (RAS Active Time). Natürlich wollen wir diese Begriffe hier nicht einfach nur im Raum stehen, sondern sie auch ihnen etwas verständlicher machen und mit Hilfe ein paar kleiner Beispiele ausführlich erklären. Mehr dazu auf der folgenden Seite...


Autor: Patrick von Brunn

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