Zur Konfiguration und Individualisierung hält Roccat die Swarm-Software bereit. Swarm liegt nicht auf einem Datenträger dem Lieferumfang bei, sondern wird über die Hersteller-Website heruntergeladen (ca. 180 MB) und belegt nach der Installation rund 260 MB auf der Festplatte (Stand V1.9318). Nach der Installation meldet sich Swarm über ein Icon in der Taskleiste und ermöglicht den Schnellzugriff auf die Konfiguration der Peripherie-Geräte des Herstellers. Über eine integrierte Update-Funktion mit automatischer Suche nach Aktualisierungen kann man sowohl die Swarm-Software als auch die Firmware der Kone mühelos auf aktuellem Stand halten und von Erweiterungen und Bugfixes profitieren.
Die vier Leuchtstreifen des AIMO-Lichtsystems lassen sich individuell konfigurieren.
Swarm verkörpert nach Hersteller-Angaben die Vision zukunftsweisender Gaming-Software und vereint als leistungsfähiges Next-Gen-System die Kontrolle über Computer, Peripherie und mobile Geräte. Für die Kone AIMO sind über Swarm verschiedene Grundeinstellungen, wie beispielsweise die vertikale Scroll-Geschwindigkeit, die Stufen der DPI-Umschaltung oder die Doppel-Klick-Geschwindigkeit möglich. Hinzu kommt die Belegung jeder einzelnen Taste sowie einige erweiterte Einstellungen. Zu letzteren gehören zum Beispiel die Polling-Rate und die Konfiguration der DCU (Distance Control Unit). In einem separaten Bereich der Software widmet sich Roccat der Personalisierung des AIMO-Beleuchtungssystems. Die vier integrierten Leuchtstreifen können hierüber sowohl in Farbe als auch in Verhalten an die persönlichen Vorlieben angepasst werden.
Alle Einstellungen können in über einen Profil-Manager verwaltet werden. Außerdem gibt es einen separaten Makro-Manager, über den aufwendige Makros einzelnen Tastendrücken zugewiesen werden können.
Roccat Swarm.
Roccat Swarm.
In der Praxis konnte die Neuauflage der Kone absolut überzeugen und nicht nur durch die hochwertige Verarbeitung punkten. Die Kone AIMO wurde für Rechtshänder entworfen und schmiegt sich bei entsprechender Handwahl nahezu perfekt in die Innenseite der Handfläche. Geeignet für eine mittelgroße bis große Spielerhand, eignet sich die Kone AIMO sowohl für einen Palm Grip als auch für einen Claw Grip. Für letztere Griffhaltung macht sich vor allem die deutliche Griffmulde an der Daumentaste positiv bemerkbar. Ansonsten verfügen alle Tasten über deutliche und saubere Druckpunkte, wozu die verbauten Omron-Switches ihren Teil beitragen. Lediglich die seitlichen Daumentasten wiesen ein geringfügiges Spiel auf, was sich in der Praxis aber nicht weiter negativ auswirkte. Alle Tasten sind unabhängig von der bevorzugten Griffhaltung sehr gut erreichbar.
Das flexible AIMO-Beleuchtungssystem in Aktion.
Der optische IR-Sensor gab sich während unserer ausgiebigen Praxistests auf allen getesteten Standardoberflächen keine Blöße. Der Pixart PMW 3361, der auf der Kone AIMO in modifizierter Form zum Einsatz kommt und als Owl-Eye vermarketet wird, machte durchweg eine gute Figur. Die Abtastung per IR-LED kann über die DPI-Umschalttasten auch in hitzigen Gefechten mühelos umgeschaltet werden. Die Stufen der Abtastung können dabei bequem über die Swarm-Software vorab konfiguriert werden. Hinzu kommt die manuell kalibrierbare Distance Control Unit (DCU), die für die Erkennung des Anhebens der Maus verantwortlich ist. Sobald ein ein Maus-Hub (Lift-Off) erkannt wurde, stellt der Nager die Signalübertragung an den PC ein und verhindert somit ungewollte Cursor-Bewegungen. Tastendrücke werden aber weiterhin übertragen.
Der Owl-Eye-Sensor konnte im Praxistest auf allen Unterlagen überzeugen.
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