Bereits seit einigen Monaten gab es Gerüchte zu neuen Ti-Versionen der GeForce RTX 3070 und RTX 3080. Im Rahmen der Computex erfolgte dann auch die offizielle Präsentation der beiden neuen GeForce-Varianten. Nvidia bezeichnet dabei die GeForce RTX 3080 Ti als seine neue Flaggschiff-Gaming-GPU, die sich daher vor allem an Spieler richtet.
Beim Blick auf die technischen Eckdaten hat die neue GeForce einiges zu bieten, denn die RTX 3080 Ti integriert satte 10.240 CUDA-Cores, einen Boosttakt von bis zu 1.665 MHz (1.365 MHz Basisfrequenz) und kann mittels eines 384 Bit breiten Speicherinterfaces über 12 GB GDDR6X Speicher verfügen. Seit dem 3. Juni wird Nvidias neuster Sprössling zu einem Preis ab 1.199 Euro (UVP) gehandelt und ist damit nochmal satte 480 Euro teurer als die Non-Ti-Version. Die Straßenpreise liegen allerdings deutlich höher als der UVP und bewegen sich derzeit, je nach Modell und Ausstattung, zwischen 1.800 und 2.100 Euro. Ist der Preis gerechtfertigt und ist inmitten von RTX 3080 und RTX 3090 überhaupt noch Platz für ein weiteres Modell?
Mit der Gigabyte RTX 3080 Ti Vision OC 12G hat nun eine weitere Grafikkarte im Custom-Design den Weg in unser Testlab gefunden. Die Karte kommt mit einer Triple-Fan-Kühlung im Triple-Slot-Design (WINDFORCE 3X) und wird ab Werk mit erhöhtem Boosttakt ausgestattet ‒ sie trägt daher auch den Namenszusatz „OC“. Für die Gigabyte-Karte oder vergleichbare Modelle muss man derzeit rund 2.000 Euro auf den Tisch legen. In unserem Review darf sich die Karte unter anderem mit verschiedenen GeForce RTX 3080 und RTX 3090 Boliden messen.
Gigabyte RTX 3080 Ti Vision OC 12G im Test
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