Mit einer Reihe von zeitlich knapp versetzten Pressekonferenzen in Japan, den USA und Europa lüftet Nintendo in den kommenden Stunden die letzten Geheimnisse um den mit Spannung erwarteten Konsolen-Start von Wii. Den Auftakt hat heute Nintendo Japan gemacht. Das Unternehmen bestätigte, dass die Konsole mit dem Starttermin 2. Dezember rechtzeitig für das wichtige Weihnachtsgeschäft in die Läden kommt. Als Verkaufspreis nannte das Unternehmen 25.000 Yen (ca. 167 Euro). Aber auch in den anderen Regionen, wo die Pressekonferenzen noch anstehen, befindet man sich offenbar wie geplant auf Kurs.
Über die tatsächlichen Starttermine und den Lieferumfang der Konsole in Europa und den USA herrscht derzeit noch Rätselraten. Laut einem Vorab-Bericht der New York Times, der kurz nach seiner Veröffentlichung aber wieder vom Netz genommen wurde, sollen die Amerikaner dieses Mal knapp die Nase vorn haben und bereits ab dem 19. November in den Genuss der neuen Konsolengeneration kommen. Sollten sich die Informationen der NYT bestätigen, wird der Preis für Wii in den USA 250 Dollar (ca. 197 Euro) betragen. Im Gegensatz zur japanischen Variante soll für diesen Preis aber auch der innovative Nintendo-Titel Wii Sports inkludiert sein, mit dem der Controller zu verschiedenen virtuellen Sportgeräten umfunktioniert werden kann.
Bis Jahresende plant Nintendo 25-30 Titel auf dem Markt zu haben, darunter auch die Fortsetzung des Nintendo-Klassikers "The Legend of Zelda". Als Preis für neue Spiele stehen 50 Dollar im Raum. Darüber hinaus sickerten auch weitere Details über den neuen Virtual Console Service durch, der beliebte Titel der Vorgängerkonsolen auch auf Wii spielbar machen soll. Die via Download über den integrierten Webbrowser erhältlichen Spiele wie Super Mario, Donkey Kong oder die Legend of Zelda-Reihe werden zwischen fünf und zehn Dollar kosten.
Europäische Nintendo-Fans müssen sich zumindest noch bis morgen, Freitag, gedulden. Dann wird sich klären, ob der von britischen Medien genannte Starttermin 24. November Realität wird. Angesichts der kolportierten US-Preises erscheinen die ebenfalls genannten 149 Pfund (rund 220 Euro) allerdings als realistisch.
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