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NEWS / Sony wird PlayStation 3 erst ab Anfang November verkaufen

15.03.2006 15:00 Uhr

Der Elektronikkonzern Sony hat heute den offiziellen Marktstart der Spielekonsole Playstation 3 (PS3) mit Anfang November 2006 festgesetzt. Entgegen der bisherigen Praxis werden die Konsolen zu diesem Zeitpunkt gleichzeitig in den japanischen, europäischen und nord-amerikanischen Ladenregalen zu finden sein. Grund für die Verzögerung des Starts sei, dass Sony auf die endgültigen Spezifikationen von Blu-Ray und HDMI gewartet habe, teilte das Unternehmen in einer Aussendung mit.

Zu den technischen Einzelheiten hält sich Sony bedeckt, da einige Details noch nicht endgültig fixiert seien. Eine Produktankündigung soll später folgen, so der Elektronikkonzern. Fest steht, dass die Playstation 3 einen vorinstallierten Linux-Kernel aufweisen wird und sowohl über GigaBit-Ethernet als auch per WLAN mit der Peripherie kommunizieren kann. Dadurch kann beispielsweise eine drahtlose Verbindung mit der tragbaren Konsole Playstation Portable (PSP) hergestellt werden. Die PS3 wird Blu-Ray-Disks ebenso unterstützen wie Super-HDTV, kann aber auch an ältere Fernsehgeräte angeschlossen werden. Eine gute Nachricht dürfte für viele Spielefans sein, dass die neue Playstation 3 voll abwärtskompatibel zu den Vorgängerversionen PS1 und PS2 ist.

In Japan sowie in Europa erhofft man sich gute Verkaufszahlen im Weihnachtsgeschäft. "Mit einer monatlichen Produktion von einer Million Stück schreitet Sony mit riesen Schritten dem mächtigen Launch entgegen und wird zum Start seine neue Plattform zusammen mit einem großartigen Software-Angebot der ganzen Welt anbieten können", teilte Marlies Frey, Sprecherin von Sony Computer Entertainment (SCE) Österreich mit. "Wir sind absolut erfreut darüber, PlayStation3 noch vor Weihnachten in Europa an unsere Gamer bringen zu können. Es ist ein aufregender Schritt für Europa und eine Bestätigung und Zeichen von Zuversicht für den europäischen Markt und seine globale Wichtigkeit", meinte Thomas Ernst, Geschäftsführer SCE Österreich.

Quelle: pressetext, Autor: Christoph Buhtz
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