NEWS / Wireless-LAN: Mesh-Verfahren soll Funklöcher stopfen

07.04.2006 12:00 Uhr    Kommentare

Das finnische Unternehmen Meshcom hat eine Software vorgestellt, die ein Mesh-Funknetz aus einzelnen Client-Computern herstellt. Im Ad-hoc-Modus arbeiten die Geräte zusammen und bauen ein Netzwerk auf. Das Normungsgremium IEEE hat kürzlich einen Vorschlag vorgelegt, der als Basis für den Funkstandard 802.11s dienen soll. Dieser ist ein Kompromiss aus den zwei Ansätzen SEEMesh (Intel, Cisco) und Wi-Mesh Alliance (Philips, Nortel, Swisscom Innovations). Er soll im Jahr 2008 verabschiedet werden und stellt die Grundlage für Mesh-Netze unter Einbeziehung von Access Points dar.

Mesh-fähige Geräte senden und empfangen Daten. Gleichzeitig nehmen sie Router-Funktionen wahr und leiten Daten an andere Clients weiter. Die Infrastruktur ist dezentralisiert und jeder Knoten muss nur soviel Leistung erbringen, dass er sich mit dem nächsten verbinden kann. Intelligente Funktionen ermöglichen es, ein effizientes Netz automatisch einzurichten, sowie auf die aktuelle Situation zu reagieren, wenn beispielsweise ein Knoten ausfällt.

Die Datenpakete werden von Gerät zu Gerät gesendet bis sie ihr Ziel erreicht haben. Das wird durch dynamisches Routing erreicht, wobei die Routing-Informationen von den einzelnen Netzwerkteilnehmen an die Nachbargeräte weitergegeben werden. Der Empfänger bestimmt danach, ob die Daten weitergesendet oder behalten werden sollen.

Mesh-Netzwerke werden als nächste Entwicklungsstufe im Funknetzbereich gesehen. WLAN-Netzwerke decken oft nur kleine Bereiche wie eine Wohnung ab. Wireless Mesh Networks dagegen können genutzt werden, um die Flächendeckung zu erhöhen.

Quelle: Pressetext, Autor: Patrick von Brunn
Crucial X10 Portable SSD mit 2 TB im Test
Crucial X10 Portable SSD mit 2 TB im Test
Crucial X10 Portable SSD, 2 TB

Mit der X10 Portable SSD bietet Crucial eine Familie von robusten externen SSDs an, die mit schnellem USB 3.2 Gen2x2 ausgestattet sind und bis zu 8 TB Speicherkapazität bieten. Mehr dazu in unserem Test.

ADATA XPG MARS 980 BLADE 1 TB im Test
ADATA XPG MARS 980 BLADE 1 TB im Test
XPG MARS 980 BLADE, 1 TB

Mit der XPG MARS 980 BLADE Serie bietet ADATA eine flinke PCIe Gen5 SSD-Familie an, die auf den Silicon Motion SM2508 Controller setzt. Wir haben uns das Modell mit 1 TB im Praxistest genau angesehen.

Kingston FURY Renegade G5 SSD 2 TB Review
Kingston FURY Renegade G5 SSD 2 TB Review
FURY Renegade G5 SSD, 2 TB

Mit der FURY Renegade G5 führt auch Hersteller Kingston eine PCIe Gen5 SSD im Portfolio. Die Familie basiert auf dem Silicon Motion SM2508 Controller sowie BiCS8-Flash von KIOXIA. Mehr dazu in unserem Test.

Seagate IronWolf Pro und Exos M mit 30 TB
Seagate IronWolf Pro und Exos M mit 30 TB
IronWolf Pro und Exos M, 30 TB

Seagate stellt die Exos M und IronWolf Pro Festplatten mit 30 TB vor. Die neuen Laufwerke basieren auf der HAMR-Technologie und sind für datenintensive Workloads bestimmt. Wir haben beide Modelle vorab zum Launch getestet.