ARTIKEL/TESTS / Dreo AC516S mobile Klimaanlage im Test

Ersteinrichtung

Die Ersteinrichtung erfolgt unkompliziert über das Bedienfeld am Gerät. Es können Temperatur, Modus und Lüfterstufen direkt eingestellt werden. Einfacher wird es mit der Fernbedienung oder über die Dreo-App. Die Verbindung mit dem WLAN erfolgt schnell: Gerät einschalten, App öffnen, und schon lässt sich der AC516S ins heimische Netzwerk einbinden. Anschließend kann man ihn nicht nur per Smartphone steuern, sondern auch per Sprachbefehl über Alexa oder Google Assistant.

Über die Fernbedienung, die man magnetisch auf dem Gerät befestigen kann, lassen sich die Grundfunktionen steuern. Man kann z.B. zwischen den verschiedenen Betriebsmodi wechseln und die Lüftergeschwindigkeit ändern. Um den vollen Umfang der Funktionen zu erhalten, muss allerdings die App genutzt werden.

Funktionen und Modi

Der Dreo AC516S bietet drei Hauptfunktionen: Kühlung, Entfeuchtung und Ventilation. Wir fokussieren uns im Test aber nur auf die Kühlung.

Das Klimagerät besitzt drei Geschwindigkeitsstufen und eine „Schwingen“-Funktion. Hierbei bewegen sich zwei Lamellen an der Oberseite des Gerätes hin und her. Das hilft dabei, die Luft im Raum besser zu verteilen. Im Kühlmodus kann eine Zieltemperatur festgelegt werden, auf die der Raum herunter gekühlt werden soll. Ist diese Temperatur erreicht, wird die Kühlfunktion automatisch abgeschaltet, der Ventilator verteilt die Luft aber weiterhin. Steigt die Raumtemperatur wieder, schaltet sich die Kühlfunktion wieder ein.

Besonders interessant finden wir die entwässerungsfreie Kühlung. Kondenswasser wird aus dem Auffangbehälter direkt in den Kondensator gepumpt, verdunstet dort und wird über den Abluftschlauch abgeführt. So fällt kein Entleeren des Wassertanks an.

Im Kühlmodus arbeitet das Gerät mit einer Leistung von bis zu 12.000 BTU. Im Test konnte ein 20 m² großer Raum innerhalb kurzer Zeit auf eine angenehme Temperatur heruntergekühlt werden. Wie gut der Raum gekühlt werden kann, hängt von den örtlichen Gegebenheiten ab. Wenn der Ablaufschlauch sehr lang ist, gibt er die abgeführte Wärme wieder teilweise an den Raum ab. Auch wenn der Raum nicht gut abgedichtet ist, wird warme Luft wieder in den Raum gezogen. Dieses Problem besteht natürlich nicht nur bei diesem Gerät, sondern ist ein generelles Problem bei mobilen Klimageräten mit Abluftschlauch. Das macht solche Geräte weniger effizient als Split-Klimaanlagen.

Autor: Andre Hembrock
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