ARTIKEL/TESTS / ATI Radeon 8500 Cooling-Mod
26.04.2002 12:00 Uhr    0 Kommentare
Vorwort

Trotz der enormen Wärmeentwicklung der aktuellen Radeon-Chips, hat es ATI nicht für nötig gehalten für entsprechene Kühlung zu sorgen. Oft kommt es desshalb, vorallem in kleinen Gehäusen, zu Wärmestaus die das System instabil machen oder es zum Absturz bringen! Um dies zu vermeiden, wollen wir ihnen in diesem Report zeigen wie man sich mit maximal 41 €, eine gut gekühlte und extrem Overclocking-Fähige Radeon zusammenbastelt.

Folgende Dinge sind notwendig
  • Ein Gefrierbeutel
  • Ein möglichst flaches Messer (ideal wäre ein faches und stumpfes Messer)
  • 24 mm x 12 mm Ramkühler (in unserem Fall 2 mal das "Ramkühler Set II" von pc-cooling.de)
  • Ein neuer Chipsatzlüfter (in unserem Fall der "Blue Orb" von "Thermaltake")
  • Wärmeleitkleber oder Wärmeleitpads
Den Alten Kühler entfernen

Um den Alten Kühler entfernen zu können, braucht man viel Gefühl. Ein Fehler, und ihre Radeon könnte reif für den Grafikkarten-Himmel sein. Als erstes müssen sie ihre Radeon in einen Gefrierbeutel stecken und möglichst Luftdicht verpacken. Ausserdem sollten sie darauf achten das sich im Beutel möglichst wenig Luft befindet. Danach kommt der Gefrierbeutel samt Radeon für ca. 30 Minuten in die Gefriertruhe. Dadurch wir der Klebstoff, mit dem der Kühler befestigt wurde, Porös und der Kühler kann leichter abgenommen werden. Wenn die Zeit um ist, muss man die Karte aus dem Beutel nehmen. Für die nächste aktion braucht man viel Gefühl und gute Nerven. Wenn man eine falsche Bewegung macht, könnte es aus sein mit der Radeon. Sie müssen ein Messer nehmen und unter die rechte untere Ecke des Kühlers stecken. Wenn sie ein Geresch hören dass sich so ähnlich anhört wie wenn man mit einem schraubenzieher an einer wan entlang ritzt, müssen sie sofort stoppen! Im schlimmsten fall haben sie dann in den Chip reingeschnitten! Oft macht das zwar keine Probleme, mir ist das bei meiner Radeon auch passiert, aber ein Restrisiko besteht immer! Wenn sie mit dem Messer auf etwas gesteoßen sind, es aber keine Gereusche gibt, müssen sie vorsichtig den Widerstand beseitigen. Nachdem sie mit dem messer ca. bei der Mitte des Kühlers angelangt sind, müssen sie ihn mit dem Messer nach oben drücken. Der Kühler sollte nun ab sein und sie können nun zum Nächsten Schritt übergehen.

Wärmeleitkleber vom Chip lösen

Den Wärmeleitkläber, der auf dem Chip der karte klebt, entfernen sie am besten mit Nagellackentferner und einem sauberen Stoff-Tuch. Zuerst sollte eine Ecke des Tuches mit dem Nagellackentferner getränkt werden. Dann können sie den Kleber mit ein bisschen Kraft und dem Tuch entfernen. Ich habe übrigens ganze 15 Minuten gebraucht um den Gesammten Kleber abzumachen.

Autor: Boris Metlar

 #AMD   #Apple   #Apps   #BIOS   #Display   #Gamer   #Gaming   #Gehäuse   #Grafikkarte   #Headset   #Intel   #Lüfter   #Mainboard   #Notebook   #NVMe   #Prozessor   #Ryzen   #Smartphone   #Software 

Aufpoliert: KFA2 GTX 1650 EX PLUS im Test
Aufpoliert: KFA2 GTX 1650 EX PLUS im Test
KFA2 GeForce GTX 1650 EX PLUS

KFA2 bietet mit der GeForce GTX 1650 EX PLUS eine aufpolierte GTX-1650-Grafikkarte mit Turing-GPU an. Der neue Sprössling darf sich über GDDR6 und geänderte Taktraten freuen. Mehr dazu in unserem ausführlichen Test.

ZOTAC GeForce GTX 1660 Ti Review
ZOTAC GeForce GTX 1660 Ti Review
ZOTAC GeForce GTX 1660 Ti

Nvidias GTX-16-Familie umfasst mittlerweile mehrere Grafikchips. Wir haben uns die GTX 1660 Ti von ZOTAC im Test genauer angesehen und mit den neuen SUPER-Modellen verglichen.

KFA2 GeForce GTX 1660 SUPER EX im Test
KFA2 GeForce GTX 1660 SUPER EX im Test
KFA2 GeForce GTX 1660 SUPER EX

Die GeForce GTX 1660 SUPER EX von KFA2 bietet einfaches 1-Click-OC und basiert auf der Turing-Architektur. Wie sich der Sprössling im Praxistest schlagen kann, lesen Sie hier im Review.

KFA2 RTX 2080 Ti EX (1-Click OC) im Test
KFA2 RTX 2080 Ti EX (1-Click OC) im Test
KFA2 RTX 2080 Ti EX (1-Click OC)

Mit der GeForce RTX 2080 Ti EX bietet KFA2 einen Boliden mit 1-Click OC Features an. Wir haben uns den flotten 3D-Beschleuniger im Test zur Brust genommen und auf Herz und Nieren geprüft.