NEWS / Blockierte Inhalte: Wie der Einsatz von VPN helfen kann
08.05.2019 06:00 Uhr    0 Kommentare

Geoblocking und staatliche Zensur sind oft die Hauptgründe, warum Inhalte und Dienste im Netz blockiert werden können. Glücklicherweise gibt es Möglichkeiten, diese Probleme zu umgehen. Wir werden durch einige der Gründe führen, warum man gewünschte Websites oder Portale möglicherweise nicht besuchen kann und wie mögliche Abhilfe aussieht.

Warum Inhalte blockiert sein können

Inhalte im Internet sind meist aus verschiedenen Gründen nicht verfügbar. Einer davon ist häufig das Thema Urheberrecht. Da nicht an allen Standorten weltweit alles verfügbar sein darf, bieten viele Inhaltsanbieter wie Netflix oder YouTube bestimmte Inhalte nur in ausgewählten Ländern an, wobei Japan und die USA derzeit zwei der inhaltsreichsten Länder sind. Abgesehen davon können Regierungen Zensur (z.B. in Ländern wie der Türkei) aus beliebigen Gründen einführen. Dies bedeutet, dass man nicht nur nicht auf diese Websites zugreifen kann, sondern auch haftbar gemacht werden könnte, wenn sie dennoch besucht werden.

Geoblocking bzw. Geotargeting ist ein weiterer Weg, durch den viele Websites blockiert werden. Länderspezifische Anbieter verwenden Geoblocking normalerweise nur für ihre eigenen Länder. Schließlich blockieren auch viele Schulen zweifelhafte Inhalte aus verschiedenen Gründen. Auch wenn die Regierungen dies aufgrund von Kinder- und Jugendschutz-Gesetzen vorschreiben, sind oftmals Websites aus unersichtlichen Gründen gesperrt bzw. nicht zugänglich.

Zugriff auf blockierte Inhalte per VPN

Für viele der oben beschriebenen Probleme ist VPN oft die Lösung. Ein so genanntes virtuelles privates Netzwerk, kurz VPN, lässt sich dazu verwenden, die eigene Verbindung über einen Remote-gehosteten sicheren Server zu tunneln. Bei Verwendung von VPN wird der Datenverkehr zuerst über den VPN-Server und dann zu der Website geleitet, die man besuchen möchte. Auf diese Weise lassen sich verschiedene Gründe für die Blockierung einer Website umgehen. Beispielsweise PureVPN (ausführlicher PureVPN-Test) ist eine kostengünstige und zuverlässige Möglichkeit. Obwohl PureVPN in puncto Sicherheit nicht erste Wahl ist, verfügt es über gute Geschwindigkeiten und genügend Serverstandorte, um den Zugriff auf Netflix und Co. zu garantieren. Ein VPN bietet zudem auch auf andere Weise Sicherheit: Es verschlüsselt beispielsweise den gesamten Datenverkehr, um sicherzustellen, dass selbst wenn jemand Daten abrufen kann, er nicht auf sie zugreifen kann. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Sicherheitsfunktionen.

PureVPN

PureVPN

Zugriff über Proxy-Websites oder mobile Versionen

Proxy-Websites funktionieren genauso wie VPN, man benötigt dafür jedoch keine zusätzliche Software. Proxy-Websites bieten hingegen nicht das Sicherheitsniveau wie ein VPN und können möglicherweise auch vom Serviceprovider gesperrt sein. Oft hat der eigene Internetanbieter die mobile Version der gewünschten Website nicht blockiert. Sie können dies nutzen, indem Sie die mobile Version dieser Website besuchen. Der einfachste Weg, auf die mobile Version einer bestimmten Website zuzugreifen, besteht darin, vor dem Domainnamen einfach "m." (z.B. https://m.facebook.com) hinzuzufügen. Dies funktioniert aber natürlich nicht bei allen Websites, bei den großen Diensten und Portalen stehen die Chancen aber gut. Alternativ kann man eine Suchmaschine nach der Adresse der mobilen Version bemühen.

Verwendung von IP-Adressen statt Domains

In vielen Fällen wird der DNS zum Entsperren von Websites verwendet. In diesem Fall kann einfach die IP-Adresse der Website eingegeben werden, um eine Verbindung zu dieser Website und nicht zur Domain herzustellen. Die IP-Adresse lässt sich häufig mittels Suchmaschine ermitteln. Viele Websites (insbesondere größere Websites wie YouTube) nutzen jedoch eine Reihe unterschiedlicher IP-Adressen, was es erschwert, die richtige Adresse ausfindig zu machen. Daher ist diese Methode normalerweise für kleinere Websites reserviert, die nur eine oder wenige IP-Adressen verwenden.

VPN

VPN

Zusammenfassung

Wie die oben stehenden Abschnitte zeigen, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, auf gesperrte Inhalte oder Dienste zuzugriefen. Die einzige zuverlässige Methode ist jedoch die Verwendung eines VPN. Ein VPN ist eine sichere Methode, um auf blockierte Websites zuzugreifen. Die Verwendung eines VPN-Dienstes (VPN-Reviews) ist auf lange Sicht der bequemste, da entsprechende Client-Software mühelos auf Mobiltelefonen, Tablets, PCs und Routern installiert werden kann. Datenschutz und -sicherheit sind zudem weitere Vorteile entsprechender VPN-Dienste.

Quelle: Hardware-Mag, Autor: Patrick von Brunn
INNO3D RTX 3060 iCHILL X3 Red im Test
INNO3D RTX 3060 iCHILL X3 Red im Test
INNO3D RTX 3060 iCHILL X3 Red

Mit der iCHILL X3 Red bietet INNO3D eine GeForce RTX 3060 im extravaganten Design an. Die Karte kommt mit einer starken Triple-Fan-Kühlung, Heatpipe-Technologie und LED-Beleuchtung. Mehr dazu in unserem Praxistest.

Crucial X6 Portable SSD 4 TB im Test
Crucial X6 Portable SSD 4 TB im Test
Crucial X6 Portable SSD 4 TB

Mit der X6 Portable SSD bietet Crucial bereits seit längerer Zeit eine Familie flinker USB-SSDs an. Seit Anfang März gesellt sich nun auch ein größeres 4-TB-Modell hinzu. Mehr zum Neuling der Familie lesen Sie in unserem Test.

KFA2 GeForce RTX 3060 EX (1-Click OC) Test
KFA2 GeForce RTX 3060 EX (1-Click OC) Test
KFA2 RTX 3060 EX (1-Click OC)

Mit der GeForce RTX 3060 EX (1-Click OC) bietet Hersteller KFA2 eine Grafikkarte auf Basis der neuen GA106-GPU von Nvidia an. Was die Karten neben satten 12 GB GDDR6-Speicher noch zu bieten hat, lesen Sie in diesem Praxistest.

KFA2 GeForce RTX 3070 SG (1-Click OC) Test
KFA2 GeForce RTX 3070 SG (1-Click OC) Test
KFA2 RTX 3070 SG (1-Click OC)

Mit der GeForce RTX 3070 Serious Gaming bietet KFA2 eine Ampere-Grafikkarte im Custom-Design und mit praktischem 1-Click OC an. Wir haben den Boliden im Test beleuchtet und mit anderen GeForce RTX 3000 Modellen verglichen.