WD Blue PC SSD mit 250 GB im Test


Erschienen: 08.04.2017, Autor: Patrick von Brunn, Stefan Boller
Vorwort

Western Digital stellte bereits Ende 2016 mit der WD Blue und WD Green SSD die ersten SATA-Client-SSDs der Marke WD vor. Mit den ersten Solid State Drives vervollständigte WD das eigene Produkt-Portfolio an Speicherprodukten für PC und Arbeitsplätze und bietet nach eigenen Angaben dadurch nun eine große Auswahl an Speichermedien für nahezu jede Anwendung. Die WD Blue passt mit den Kapazitäten von 250 GB, 500 GB oder 1 TB und zwei verschiedenen Formfaktoren – 2,5-Zoll-Gehäuse bei 7 mm Bauhöhe oder M.2-2280 – perfekt zu Notebooks oder Desktop-PCs. Es erlaubt eine sequentielle Lese- und Schreibgeschwindigkeit von 545 MB/s bzw. 525 MB/s, sowie eine Lebensdauer von 400 TBW (Terabytes Written). Im Inneren werkelt ein 88SS1074-Controller von Marvell, der mit 15-nm-2D-TLC-NAND aus den Fertigungsanlagen von SanDisk kombiniert wird. Wie sich die WD Blue in der Praxis behaupten kann, klären wir anhand eines ausführlichen Tests der SATA-Ausführung mit 250 GB Speicherkapazität. Wir wünschen Ihnen wie immer viel Spaß beim Lesen des Artikels!

Zu guter Letzt wollen wir uns bei Hersteller WD für die Bereitstellung des Testmusters bedanken.

Hinweis: Auch an dieser Stelle nochmals eine kurze Erläuterung zum Problem mit Giga- und Gibibyte: Die umgangssprachliche Bedeutung und auch die Angabe der Windows-Betriebssysteme von Gigabyte, entspricht der eigentlichen Bezeichnung Gibibyte, da hier als Umrechnungsfaktor eine, aus der Binärsprache stammende, Zweierpotenz zu Grunde liegt. Diese Umrechnung ist streng genommen aber falsch, da die Bezeichnungen Kilo, Mega, Giga und so weiter, laut dem Internationalen Einheitensystem, auch kurz SI (Système international dunités), als Zehnerpotenzen festgelegt wurden. Somit entspricht eben ein Gigabyte nicht 2^30 Byte, sondern in Wirklichkeit 10^9 Byte; somit werden aus 100 GB eben 95,37 GiB. Größenangaben von zum Beispiel 4,7 GB von DVD-Rohlingen sind deswegen nicht falsch, unter Windows kann man zwar auf Grund jener Tatsache nur 4,37 GB beschreiben, allerdings insgeheim sind dies ja 4,7 GB, da ja hier eben jene Angabe der "falschen" Gigabyte-Größe vorgenommen wurde. Genauso sind die Angaben der Festplattenhersteller korrekte Werte und nicht, wie fälschlicherweise behauptet, Rechenfehler.

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